Hardcore-Wanderung – die andere Seite der Rigi

17. Juli 2008 um 22:12 Uhr

Mit guten Wanderschuhen und gepacktem Rucksack fuhr ich vorgestern mit Lars und Tobias nach Arth-Goldau. Unser Ziel: Die Rigi. Jetzt wirst du denken, was daran so “Hardcore” ist, wo doch jede Grossmutter mit dem Zügli auf die Rigi fahren kann!?

Wir fuhren weiter nach Brunnen. Dort marschierten wir zur Talstation Urmiberg. Die Seilbahn brachte uns auf 1140 Meter über Meer. Nach einem Eistee oder einem Cappuccino gings dann aber erst richtig los. Nach wenigen Metern war ich bereits ausser Atem. Ich merkte schnell, dass es mir an Kondition fehlt. Aber ich durfte doch nicht schon schlapp machen.

Unsere Wanderroute (rot) Erschöpfung bereits vor dem Aufstieg in Brunnen Mit der Seilbahn auf den Urmiberg Herrliche Aussicht Lars nach seinem Cappuccino Ein Blick auf die Karte

Bei einer Verzweigung entschieden wir uns, eine weiss-blau-weisse Wanderroute zu nehmen (als die üblichen weiss-rot-weissen). Dabei handelt es sich um Alpinwanderwege, die nur mit Ausrüstung und gutem Schuhwerk bewältigt werden sollten. Die Frage war nun, was unter Ausrüstung gemeint war? Gute Schuhe hatten wir ja alle. Würde die Strecke zu gefährlich, könnten wir immer noch umkehren.

Anfangs gings gemütlich die Wiese hinauf, dann wurden die Wege aber immer schmaler und der Abgrund in die Tiefe war direkt daneben. An Höhenangst durften wir schon gar nicht denken. Der Weg führte immer steiler nach oben über Felsen. An bestimmten Stellen gab es Stahlseile, an denen wir uns hochziehen konnten. Das war echt geil! Diese Art von Wandern gefiel mir!

Hier ahnten wir noch nicht, was uns bevorstand Hochflue - Nur bei gutem Wetter und mit guten Schuhen Die Kletterpartie beginnt Wahnsinns Ausblick Ein steiler Aufstieg steht uns noch bevor Wege nahe dem Abgrund Diese Route hat es in sich Ein Stahlseil zur Hilfe Jetzt wird geklettert Wer keine Höhenangst hat... ...wagt einen Blick ins schöne Tal Geiles Feeling Gleich sind wir auf dem Gipfel

Irgendwann waren wir auf der 1699 Meter über Meer hohen Hochflue. Für Lars’ Schuhsohle war es allerdings etwas zuviel. Sie hatte sich gelöst und musste mit den Schnürsenkeln festgebunden werden. Auf dem Gipfel genossen wir das herrliche Panoramabild und verpflegten uns mit einem Lunch, den wir im Rucksack hochgetragen hatten. Eine Gruppe bestehend aus älteren Herren und einer Dame stiessen sogar mit einem Glas Rotwein an. Wir blieben aber auf dem Trockenen, um auch den Abstieg über eine 20 Meter lange Leiter meistern zu können. Weiter gings dann zum Gätterli auf 1190 Meter über Meer.

Geschafft! Eine wohlverdiente Pause Wunderbare Aussicht Herrliches Panoramabild Einfach fantastisch Bereits wieder gestärkt? Lars, Tobias und Florian auf der Hochflue bei der Rigi Eine Wandergruppe mit älteren Herren zeigen uns den Abstieg Lars geniesst die Aussicht Der Abstieg erfolgt über eine Leiter Stufe um Stufe gehts abwärts Jetzt noch am Lachen Gleich beginnt der viel schlimmere Abstieg 20 Meter die Leiter herunter Lars und Tobias vor einer Baumschnitzerei Wer fliegt den da durchs Bild? Endlich Pause

Dort tranken wir im Restaurant ein Glas Most, während die andere Wandergruppe sich wieder mit Wein begnügten… Fit waren die Herren aber allemal! Wir entschieden uns dann für den 2. Aufstieg auf die Rigi-Scheidegg. Diese Route war keine Kletterpartie mehr, forderte aber trotzdem volle Kondition und kostete auch viel Schweiss.

Auf dem Weg durch eine frischgegüllte Wiese trafen wir auf Schweine und kleine Häsli. Wir genossen das schöne Wetter, die Natur und die schönen Ausblicke und erreichten gegen Abend die Rigi-Scheidegg auf 1656 Meter über Meer. Nach einem kühlen Drink bestiegen wir die Seilbahn, die uns wieder runter ins Tal führte. Dort fuhren wir mit der Rigi-Bahn weiter bis zum Bahnhof Arth-Goldau. Im Bären (mit italienischen Speisen) stärkten wir uns nach dieser Hardcore-Wanderung, bevor es mit dem Zug wieder nach Zürich ging.

Durch gegüllte Wiesen... ...der nächste Aufstieg auf die Rigi-Scheidegg Schweine sonnen sich Häsli hoppeln durchs Gras Auf der Rigi-Scheidegg Mit Kapelle Hier werden die Berge benannt (im Hintergrund Hochflue) Eine überdimensionale Bank Wie schön... Letzter Blick ins Tal Mit der Seilbahn gehts wieder runter Wir Drei nach der Wanderung Im Tal warten wir auf die Rigibahn... ...die uns wieder nach Arth-Goldau bringt.

P.S. Danke an Lars und Tobias für den schönen Wandertag!

Geschützt: Viertel vor zwei

12. Juli 2008 um 19:15 Uhr

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Geschützt: Bei der Feuerwehr

um 19:06 Uhr

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Geschützt: Gautschen

10. Juli 2008 um 22:37 Uhr

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Geschützt: Tag am See

um 01:52 Uhr

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Geschützt: Brust-OP

um 01:44 Uhr

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Geschützt: Voll verrückt

8. Juli 2008 um 11:08 Uhr

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Mein Tag

um 00:23 Uhr

Inka Flo Matt

Aufgestanden bin ich heute erst gegen Mittag. Am Nachmittag las ich etwas Harry Potter und schlief dabei auf dem Sofa ein. Ein Anruf von einem Freund riss mich aus dem Halbschlaf. Statt eines von vielen SMS’ erhielt ich auch mal einen persönlichen Anruf.

Abends um 7 traf ich dann meinen Namensvetter Flo und sein Freund Simon (der auch am gleichen Tag Geburtstag hat) und Matt (der mich ja zum lesen von Harry Potter überzeugt hatte und auch der erste war, der mir in der Nacht zuvor zum Geburtstag gratulierte) vor dem Maison Blunt (ein Restaurant mit markokanischen Spezialitäten).

Natürlich sprach ich mit Matt über Harry Potter (naja… soviel hatte ich ja noch nicht gelesen). Wie ist es eigentlich dazu gekommen: Ich hatte schon viel über Harry Potter gehört und schon ein paar Filmausschnitte gesehen, aber noch nie einen ganzen Film geschweige den ein Buch gelesen. Und Matt hat mich nun davon überzeugt, mal ein Buch anfangen zu lesen (das er mir auslieh). Und da ich gerade 2 Wochen Ferien habe, dachte ich mir, warum nicht?

Die Christine war auch eine ganz flotte Dame um die 30. Sie hat morgen Geburtstag. Doch aufgefallen war mir Inka, zu der ich mich nach dem Essen setzte. Wir dranken einen Weiss-nicht-mehr-was und wurden dann sehr gesprächig. Sie ist eine tolle Frau. Sie schreibt Stories und will eines Tages Schriftstellerin werden (so wie Matt). Ja… und nach dem zweiten Weiss-nicht-mehr-was waren wir ganz lustig drauf.

Nachdem Christine und Monika gegangen waren, gingen wir ein Haus weiter in die IQ-Bar im Kreis 5. Dort gabs zur Feier des Tages noch einen Drink. Ich bewunderte Matt, der den ganzen Abend trocken bzw. beii Cola Zero blieb. Naja… ich und Alkohol… da werd ich immer sehr anhänglich und gesprächig. Ich hielt mich jedoch etwas zurück.

Und dann bekam ich ein SMS von Ben. Ben kannte ich bisher nur vom Chat. Nachdem wir festgestellt hatten, dass wir uns in der gleichen Bar befanden, kam er zu uns, um auch mir zu gratulieren. Den anderen Flo kannte er schon länger (was für ein Zufall… naja… Zufall eher weniger in unseren kleinen schwulen Welt). Nach einem kleinen Smalltalk verabschiedeten wir uns voneinander und machten uns auf den Heimweg. Ja mit der Inka hatte ich es noch ganz lustig…

Inka Flo

Ich wartete an der Haltestelle auf den Bus. Und da war plötzlich wieder Ben, der auf den gleichen Bus wie ich musste. Was für ein Zufall. Auf jeden Fall schien er ein ganz netter Typ zu sein. Nach einer kurzen Busfahrt musste ich mich bereits von ihm verabschieden und stieg aufs Tram um.

Ich war ganz alleine im Tramwagen auf dem restlichen Stück heimweg. Zwei Kontrolleuren musste ich zwar noch mein Billett zeigen. Aber war dann bald mal zu Hause. – Wenn mich Simon nicht gestern zu diesem Abendessen eingeladen hätte, wär mein 30. Geburtstag wohl nicht so schön gewesen. Danke Simon.

Geschützt: Jetzt bin ich 30

7. Juli 2008 um 00:36 Uhr

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