Zum Glück fahre ich nur selten mit der S-Bahn während der Rush Hour. Heute traf ich allerdings einen Freund in der City, so dass ich von Schlieren die S-Bahn in die Stadt nahm. Ich war 10 Minuten zu früh am Bahnhof, so dass ich noch etwas im warmen Kiosk bei den Zeitschriften rumstöberte. Ich ging zum Gleis und wartete bei eisiger Kälte auf den Zug. Und alle paar Minuten sauste ein Schnellzug vorbei, der ein weitere Brise kalte staubige Luft aufwirbelte. Dann hatte meine S-Bahn noch 2 Minuten Verspätung, die mir bei den winterlichen Temperaturen ewig lang vorkamen. Aber ich konnte mich trösten, da warteten noch viele andere schlotternde Pendler. Dann fuhr der Zug ein und schnell war zu sehen, dass trotz Doppelstock alle Sitzplätze bereits besetzt waren. Knapp konnte ich mich noch in den Zug zwängen, bevor das Piepsen der schliessenden Tür los ging. Ich war nun umgeben von triefenden Nasen und hustenden Senioren. – Senioren müssen natürlich während Pendlerzeiten unterwegs sein, sonst ist das Zugfahren zu langweilig). Wenigstens war es mollig warm und beim dichten Zusammenstehen gab man sich unter den Fahrgästen ungewollt noch etwas mehr Wärme. Aber dann musste ich doch den Kopf schütteln: Über dem Abgang zum unteren Deck war eine Werbetafel montiert: “Freie Sitzplätze in der S-Bahn Zürich zu vergeben.” – Frag mich nur wo!?
Gestern Abend auf dem Heimweg begegnete ich Mister Igel. Er sass einfach auf dem Strassenrand in unserem Quartier und rührte sich nicht gross. Er schien aber nicht verletzt zu sein. Als ich ein Blatt hinhielt, rugelte er sich ein. Hmmm… sollte Mister Igel bei dieser kalten Jahreszeit nicht seinen Winterschlaf beginnen? Vielleicht werd ich hier schlauer…
Hab diesen Song zufällig entdeckt dieses Wochenende. Gefällt mir von der Melodie und vom Songtext (auch wenn es bei mir momentan keine neue Liebe gibt).
Bei meinem Grosseinkauf diese Woche hatte ich mir u.a. Holz gekauft. Ich hatte geplant, damit eine Kletterburg für meine zwei verbliebenen Rennmäuse zu bauen. Mit Stichsäge, Rundbohraufsatz, Heissleim und Feile machte ich mich heute Nachmittag ans Werk. Nach vierstündiger Arbeit stand der neue Turm mit Seitenbau und vielen Schlupflöchern im Mäuseterrarium. Weitere 3-4 Stunden war ich dann mit aufräumen und putzen beschäfigt. Aber es hat sich gelohnt: die beiden Rennmäuse haben ihr neues Zuhause mit grossem Interesse beschnuppert und erkundet.
Heute mussten Roland und ich Abschied nehmen von unserer Rennmaus Flecki. Sie erlag ihrer Krankheit im Tierspital. Auch wenn es nur eine kleine Maus war, so war es ein Lebewesen, das uns viele schöne Augenblicke schenkte und in schöner Erinnerung durch den Rennmaus-Blog bleiben wird.
Vor 2 Jahren haben Roland und ich drei süsse Rennmäuse gekauft. Ihnen ist unser Blog www.rennmäuse.ch gewidmet. Heute wohnen Flecki, Gwunderli und Stupsi bei mir. Doch momentan müssen Roland und ich uns intensiver um Flecki kümmern – die kleine Maus ist erkrankt… Mehr dazu im Blog der Rennmausfreunde.