Heute morgen legte ich auf dem Weg zur Arbeit mit dem Velo einen Zwischenstopp ein, um am Bankomaten Geld zu beziehen. Als ich dann am Mittag in der Mensa mein Essen bezahlte, stellte ich fest, dass mir die 100 Franken fehlten. Das kann doch nicht sein, dachte ich mir. Gerade kürzlich hatte ich schon einmal 100 Franken vermisst. Wobei ich auch schon Geld gefunden hatte. Meine einzige Erklärung: Ich musste so zerstreut gewesen sein, dass ich das Geld beim Automaten nicht eingesteckt hatte. Ich rief der Bank an, um nachzufragen. Meine Hoffnung wieder an das Geld zu gelangen war jedoch sehr gering, denn welcher nachfolgende Kunde ist so ehrlich und steckt den Geldschein nicht in seine eigene Tasche? Doch ich hatte Glück: Da nach mir niemand angestanden war, hatte der Bankomat das Geld nach einigen Sekunden wieder automatisch eingezogen und den Betrag meinem Konto gutgeschrieben. Ich war wohl mit meinen Gedanken wirklich ganz woanders heute morgen… Oder werd ich langsam alt und senil? Der Vorfall wird mir aber eine Lehre sein: Bankkarte und Geld einstecken! Und das hatte beim zweiten Versuch heute Abend auch wunderbar geklappt.
Der heutige Tag hat schön begonnen, den ich erwachte neben einem lieben Menschen. Doch die Müdigkeit plagte mich den ganzen Tag ein wenig. Am Nachmittag war dann aber nicht daran zu denken. Es war so stressig bei der Arbeit, dass ich gar an zwei Arbeitsplätzen vorübergehend arbeitete. Als Belohnung sozusagen kaufte ich mir heute einen neuen iPod Nano.
Mein alter iPodMini hat den Geist aufgegeben, nachdem er mir vor zwei Wochen während der Velofahrt auf die Strasse gefallen war. Ich und ein Tag ohne Musik? Das geht gar nicht. Ob auf dem Velo zur Arbeit oder im Fitness – die Ohrstöpsel sind immer drin. Und für ein iPhone konnte ich mich einfach immer noch nicht überzeugen (auch wenn demnächst ein neues Modell erscheinen soll). Welche Farbe hat wohl mein iPod Nano? Rate mal!
Knapp 50.000 Menschen nahmen an der grossen Parade teil und demonstrierten am 6. Juni für ihre Rechte „Your rights are my rights“, rund 50.000 Menschen säumten den Strassenrand. Mit 24 Trucks und 25 Vereinen war es die längste und bunteste Parade, die es je in Zürich gab. Zig Tausende Besucher/innen liessen sich am zweitägigen Stadtfest von Zürich verzaubern. Über 50 mobile Sterne leuchteten über den Strassen des Festgeländes und stolz präsentierte sich Zürich mit den Regenbogenfahnen in der Innenstadt und auf Trams und Bussen zu Recht als Gay Capital der Schweiz. Aus der ganzen Schweiz, aus Europa und aus Übersee kamen die Besucher/innen und tanzten bis in die frühen Morgenstunden.
Das Wochenende mit Parade und Stadtfest war für mich der Höhepunkt der Europride 2009 in Zürich. Das Wetter spielte während des ganzen Umzuges bei viel Sonnenschein und nur wenigen Regentropfen mit. Es war eine Bombenstimmung. Der Regen nach der Parde liess die Stimmung nicht trüben, so dass auch das Stadtfest zwischen Bürkliplatz und Münsterhof mit all den Ess-, Markt-, Info-Ständen und Bars gerne besucht war. Von der Kaufleuten wurde ich jedoch arg enttäuscht. Sound und Location waren zwar hammermässig und das Partyvolk tanzte wie verrückt, doch für mich und einige andere waren einfach zu viele Besucher auf engstem Raum – Horror! Bis die nächste Europride in Zürich steigt, wird es zwar Jahre dauern, aber wir freuen uns auch so auf den CSD 2010!
Und wenn Du noch nicht genug Bilder gesehen hast, dann gibt es hier noch mehr!
DJ Gogo und Sängerin Amanda liefern im Duo als Gogomandy den offiziellen Europride-Song You Wanna See Me in Pink. Der Text hat Skin, die ehemalige Frontfrau von Skunk Anansie geschrieben.
Ich persönlich finde den Song eher etwas lasch.
Heute war doch schon einiges los am Stadtfest der Europride. Viele Fress- und Marktstände – das übliche halt – aber auch viele schöne Männer. Ausser ein paar Regentropfen wurden wir bis anhin von einem Unwetter verschont. Aber mit den Leuten, die ich getroffen (und kennengelernt) habe, war es doch recht feuchtfröhlich. Bis morgen und gute Nacht!
Nach der gestrigen Zooführung gab es heute einen passenden Zeitungsartikel über zwei schwule Pinguine. Im Zoo Bremerhaven haben zwei männliche Pinguine ein fremdes Ei ausgebrütet und kümmern sich nun vorbildlich um den Nachwuchs. Mehr zu dieser Story hier.
Wer es noch nicht weiss: Ich hasse Kaffee. Der Geruch ist zwar noch angenehm, aber zum trinken: einfach *pääh*. Doch letzte Nacht hab ich einfach zu wenig geschlafen. Um richtig wach zu werden, drink ich oft ein RedBull. Doch heute sollte es mal ein Kaffee aus dem Automaten im Büro sein – und zwar schwarz. Ich lies ihn etwas abkühlen und trank den Becher in einem “Schnurz” leer. Igitt, widerlich. Wie kann man so was trinken?
Schlussendlich hat es aber das gebracht, was es sollte: Ein putzmunterer arbeitswütender Flo (ok, das arbeitswütender streichen wir mal).
Während der Europride bzw. Warmer Mai gibt es einige kulturellen Veranstaltungen zu besuchen.
Heute Abend war ich an einer Führung im Zoo Zürich zum Thema Homoxexualität im Tierreich. Gibt es sie, oder existiert sie nicht? Eine Frage, die schon viele Gemüter bewegt hat. Eine Tierärztin und Mitarbeiterin des Zoo Zürich recherchierte und berichtete von Ihren Erkenntnissen. Die einstündige Führung durch den menschenleeren Zoo war sehr interessant. Und es ist wirklich so: Es gibt schwule Elefanten, Tiger oder Flamingos.
Mehr zu diesem Thema hab ich bereits hier schon einmal geschrieben. Auf jeden Fall soll mir niemand mehr sagen, dass Homosexualität eine “Erfindung” der Menschheit oder nicht natürlich ist…