Wie ich bereits vor einigen Wochen schrieb, bin ich zu einem Partyanimal geworden. So kann ich mir im ein ruhiges Wochenende zu Hause kaum vorstellen. Hör ich Beats, kann ich gar nicht mehr ruhig stehen – wie auch bei diesem Clubsound von Eric Chase: If You Tolerant This
Am Samstag war eines der grössten (und auch teuersten) Gayparties, des Jahres. Nach der White Party im Frühling nun die Black Party im Winter. Schwarzes Outfit war angesagt und eine lange Partynacht stand bevor.
Als ich zum Apéro bei Robert eintraf, kam es mir eher vor wie auf einer Schmink- und Styling-Party. Da war mein crazy Trio (Robert, Bruce und Stefano – bekannt aus Gran Canaria) wieder komplett. Dann waren aber nebst Robert noch vier weitere Liechtensteiner anwesend: Jürgen, Rubina, Judith, Christoph und Roland, ein Vorarlberger. Durch ihren Dialekt fühlte ich mich gleich wieder etwas mit meiner alten Heimat verbunden. Es wurde getrunken und vor den Spiegeln im Bad geschminkt – und wer es nicht im Griff hatte, durfte sich von Rubina schminken lassen (sie verpasste mir dunkle schwarze Ränder um die Augen). Einige hatten Glitzersteinchen im Gesicht, lange Augenwimpern oder gar blaue Haare – sehr kreativ und originell. Nach ein paar Gläsern Gin Tonic waren alle irgendwann mal fertig rausgeputzt und ready für die Party.
Es erwartete uns ein volles Volkshaus mit geilem Sound, süssen Jungs (und auch ein paar Mädels) mit noch ausgeflippteren Outfits und einigen Drinks. Ich sah bekannte Gesichter, lernte Leute vom Chat kennen oder quatschte beim anstehen auf dem Damen-Klo irgendwelche Leute an. Und mit dem crazy Trio und den Liechtensteiner hatte ich sowieso viel Spass! Die Party verging dementsprechend wie im Fluge und in den frühen Morgenstunden machten wir uns dann auf den Heimweg.
Eines ist schon klar: Wir werden uns an einer der nächsten Parties wiedersehen!
Mit meinem gestrigen Posting “Florian fragt sich, ob er der einzige ist, der das Minarett-Verbot gut findet!?” hab ich auch im Facebook eine grosse Diskussion ausgelöst. Einige scheinen richtig wütend auf mich zu sein. Ein Wunder, dass mir noch niemand die Freundschaft gekündigt hat. Die Facebook-Kommentare hab ich in diesen Beitrag reinkopiert.