Sie nannte mich Brüderli

30. Januar 2010 um 14:55 Uhr

Eigentlich weiss ich gar nicht mehr, wie ich vor ein paar Jahren auf Krötengrün gestossen bin. In diesem Blog schrieb Frau Flocke über Gott und die Welt, über alltägliches – witzig und charmant. Durch Rätsel und andere Aktionen (z. B. Kröten-Chor) bezog sie ihre Leser immer mit ein. Die Beiträge von Frau Flocke las und kommentierte ich immer sehr gerne. Eine zeitlang hatten wir sogar engeren E-Mail-Kontakt, schrieben uns sogar Ansichtskarten aus den Ferien. Viel wusste ich nicht über die (scheinbar) ältere Dame aus Berlin. Sie zeigte sich auch nie mit Bild in ihrem Blog (nur einmal hab ich ein Foto von ihr per E-Mail erhalten). Sie war so fasziniert von uns Schweizern – sie gab mir den Übername “Brüderli” – so dass ich als Gastautor in ihrem Blog über unser Land schreiben durfte:
Die Schweiz – Das sprachliche Multikultiland
Samichlaus, Schmutzli und Grittibänz
Schweizer Eigenheiten (Teil 1)
Schweizer Eigenheiten (Teil 2)
Sechseläuten

Betroffen musste ich heute lesen, dass die liebe Bloggerin Flocke von Krötengrün Mitte Dezember 2009 verstarb. Möge ihr Blog noch lange als Erinnerung im grossen World Wide Web bestehenbleiben.

Chevrolet Cruze – Erste Fahrt

28. Januar 2010 um 00:11 Uhr

2010_01_16

Mein Freund hat seit anfang Jahr ein neues Auto, mit dem wir bereits eine Spritztour nach Milano unternommen haben. Von der Fahrt in den Süden gibts ein erstes Video, welches ich schon vor 10 Tagen hochgeladen habe und bei Youtube bereits über 650 Mal angeschaut wurde (wie bisher kein anderes meiner Videos). Ob es wohl daran liegt, dass es dieses tolle Auto in Amerika noch nicht zu haben ist?

Film starten

Weitere Informationen über den Chevrolet Cruze.

iPad – Top oder Flop?

27. Januar 2010 um 23:46 Uhr

Nach iMac, iBook, ipod und iphone folgt nun der oder das iPad – ein flacher Tablet-PC, der einem übergrossen iPhone gleicht. Das iPad ist die neue Errungenschaft aus dem Hause Apple und liegt irgendwo zwischen einem iPhone und einem Notebook. Und wie zum Beispiel hier nachzulesen ist, scheint dieses neue Hightechgerät einige Mängel aufzuweisen. Da bin ich als Apple-Fan doch etwas enttäsucht und bezweifle, dass das iPad so erfolgreich einschlagen wird wie damals der iPod. Ach ja, wann kommt der iPud?

Verrücktes grauenhaftes Mailand

22. Januar 2010 um 02:27 Uhr

2010_01_17

Mein Freund hat letzte Woche sein neues Auto bekommen, so dass wir am Wochenende auf Spritztour gingen. Der Weg führte uns ins Tessin, genauer gesagt nach Ascona. Die winterlichen Verhältnisse liessen uns dort aber nicht lange bleiben. Spontan fuhren wir weiter bis nach Mailand oder eben nach Milano – wie es die Italiener nennen.

Gleich mit einem niegelnagelneuen Auto nach Italien zu fahren war schon etwas wagemutig – so wie die Italiener fuhren. Da wir nicht am gleichen Tag zurückfahren wollten, übernachteten wir in einem Möchtegern-5-Sterne-Hotel (direkt neben dem Hauptbahnhof), das zwar auf “Nobel” machte, aber eigentlich völlig veraltet war. Das Auto wurde zu einem Wucherpreis in eine Garage gestellt, sonst hätte es die Nacht wohl nicht ohne eine Beschädigung überlebt. Auf Mailands Strassen war nämlich jedes 2. Auto verbeult.

Zum Abendessen waren wir in einem von aussen nettaussehenden Lokal. Der Ansturm war riesig und wir wurden gefragt, ob wir reserviert hätten. Hatten wir aber nicht. Trotzdem bekamen wir unter einer Zeitlimite von 2 Stunden einen Platz im Weinkeller. Die Bedienung erwies sich aber als grottenschlecht: Es wurde uns ein Rotwein empfohlen, der ein billiger Hauswein war. Statt vorkosten zu können, wurden die Gläser einfach gefüllt. Das Essen war irgendwie auf den Teller geworfen und es wurde bereits abgeräumt, bevor ich meinen letzten Bissen runtergeschluckt hatte. Eine anständige Bar fanden wir danach in der Nähe dann auch nicht. So landeten wir in der Hotelbar und tranken 1 bis 2 Drinks – natürlich auch zu einem Wucherpreis. Drinkgeld wollte aber niemand im Hotel. Uns war das recht.

Am Sonntagmorgen suchten wir ein Café auf. Dies erwies sich recht schwierig, da wir irgendwo im Ghetto waren, obwohl im Hotelbeschrieb “Lage Zentral” stand. Die Gegend war dreckig und verlassen. Hie und da kurfte ein altmodisches Tram um die Ecken. Die U-Bahn-Station war ausgestorben leer. Dank iPhone-Karte fanden wir durch das grässliche Quartier ins Zentrum und auch in ein Café. Die italienische Menukarte verstanden wir überhaupt nicht und bestellten einfach eine Cola bzw. eine heisse Schokolade und einen Toast. Die Cola und der Mini-Toast waren noch ok, aber die heisse Schokoloade konnte ich am besten Willen nicht trinken. Was bei uns eine heisse Milch mit Schoko-Pulver ist, ist in Italien pure Schokolade. Das ganze war so dickflüssig, dass der Löffel in der Tasse stand. Das war eher eine Schokoglasur, womit ich einen Kuchen hätte bestreichen können. Nach unserem “Frühstück” schlenderten wir durch etwas mehr belebte Einkaufsstrassen und standen plötzlich vor dem Dom. Doch es war kalt und neblig, die Stadt alles andere als charmant. So machten wir uns schnurstracks auf den Weg zurück ins Hotel und zum Auto.

Nur schnell weg von dieser grauenhaften verrückten Stadt! Auf nie mehr wiedersehen.

Mit dem Chevrolet Cruze... ...fuhren wir nach Mailand. Ziehen! Zwischenhalt in Ascona (Tessin) Hauptbahnhof in Mailand bei Nacht Apple lässt grüssen Einkaufspassage Dom von Mailand Taubenrastplatz Rehlein Uralte Trams Moderne Kunst Wolkenkratzer Heisse Schokolade Möchtegern-5-Sterne-Hotel

Arosa – Sonnenschein und Pulverschnee

19. Januar 2010 um 00:44 Uhr

2010_01_09_00

Sonnenschein, Pulverschnee und ein paar wenige Skifahrer auf der Piste. Was will man mehr? Trotz einem Snowboard-Unfall meines Freundes (zum Glück nichts schlimmes) genoss ich mit ihm und seinen Kollegen letzte Woche ein paar Skitage in rosa Arosa.

Auf dem Gipfel Fabian und Ich Stärkung für den Skifahrer Schneeberge Schaut! Schneekanone Ich mit Michael Roger und Dave Fondue-Abend Ich mit Freund Fabian

Silvesterschlittenfahrt Andermatt

8. Januar 2010 um 00:36 Uhr

2010_01_08

Nachdem ich letztes Jahr Silvester in Zürich feierte, durfte ich dieses Jahr mit meinem Schatz und seinen Kollegen mit nach Andermatt. Zu zehnt fuhren wir abends mit dem Zug nach Nätschen. Dort gab es in einem Bergrestaurant ein echt superfeines Käsefondue. Durch eine sternenklare Vollmondnacht (und 8% Mondfinsternis) fuhren wir anschliessend paarweise auf Schlitten das Tal hinunter – und das war ein Riesenspass! Um Mitternacht versammelten wir uns im Dorf von Andermatt und stiessen feuchtfröhlich auf das neue Jahr an.

Nachdem der erste Januar recht ruhig angegangen wurde, stand ich einen Tag später auf Carving-Skis. Und wie ich bereits vor einigen Tagen annahm, war der Wiedereinstieg überhaupt kein Problem. Ich fuhr Ski, als ob ich die Saison davor das letzte Mal auf den Brettern gestanden wäre. Nachmittags kamen wir in einen richtigen Schneesturm, in dem ich meine Fahrkünste unter Beweis stellen konnte. Die Fahrt auf dem Sessellift war zudem eisig kalt, so dass wir beim Après-Ski einen heissen Drink oder ein heissen Bad – je nach Vorlieben – redlich verdient hatten. Von den über 200 Bildern hier ein paar Impressionen:

Leckeres Fondue... ...in geselliger Runde. Zum Dessert ein paar Pommes für Alle! Ich mit Kathrin Ich mit Schatz Blick auf Andermatt Wunderbare Vollmondnacht Schlittel-Truppe Fabian und Esthi Silvesterjoint ähm -fackel Neujahr! 2010! Im Dörfchen Andermatt Ab auf die Piste Startklar nach 8 Jahren Ski-Pause Sexy Snowboarder Gut eingepackt Eiskalt... ...auf dem Sessellift. Prachtwetter am Abreisetag