Dem Abgrund nahe – Klettersteig Graustock 2662 m

Nach den ersten Kletterversuchen auf dem Rigi vor zwei Jahren ging es diesmal auf den Klettersteig Graustock bei Engelberg – diesmal jedoch mit Ausrüstung, die wir für diese Besteigung zwingend brauchten.

Nachdem der Klettersteig Fürenwand (1840 m) wegen Steinschlages gesperrt war, nahmen wir die 700 Meter hohe Nordwand des Graustockes in Angriff. Die Gondel brachte uns zuerst zum Trübsee und mit der Seilbahn fuhren wir weiter auf den Jochpass. Von dort wies uns ein Wegweiser zum weiss-blau-weiss markierten Weg. Entlang dem Südostgrat des Graustockes erreichten wir den ersten Aufschwung. Mit Karabinerhaken sicherten wir uns am Drahtseil. Über Gras und Fels kletterten wir auf den 2522 Meter hohen Schafberg. Doch dies war ein Kinderspiel im Vergleich zu dem was danach folgte. Über Steinplatten, Geröll und sogar etwas Schnee gelangten wir zum steilsten Aufschwung. Über Trittbügel kletterten wir an der senkrechten Felswand immer weiter nach oben. Einzige Sicherheit waren die zwei Karabinerhaken am Drahtseil. So nah waren wir noch nie am Abgrund. Das letzte Stück führte uns über den Felsgrat bs zum Gipfelkreuz auf 2661 Meter. Dort hatten wir ein wunderbares Panorama über Titlis-Spannort-Rigi-Mittelland-Pilatus und die Berner Alpen zum Wetterhorn, Schreckhorn und Finsteraarhorn. Nach einer kurzen Pause wählten wir für den Abstieg den normalen Wanderweg, der uns zurück zum Sessellift und den Gondeln führte. Leider waren wir zu spät dran und keine Bahn war mehr in Betrieb. So mussten wir nach 6 Stunden Kletterabenteuer nochmals 2,5 Stunden für den Abstieg in Angriff nehmen. Nach dieser Hardcore-Wanderung par excellence merkten wir dies noch ein paar Tage in den Füssen und Beinen.

Es war ein wunderbarer Tag mit Kosta, Carsten und Philipp. Grosse Achtung schenkten wir Kosta, der an diesem Tag seine Höhenangst bezwang und es kaum erwarten kann, bis wir den nächsten Klettersteig in Angriff nehmen.

Wunderbare Aussicht Klettern mit Kosta, mir, Carsten und Philipp Carsten nimmt den ersten Aufschwung in Angriff Philipp und ich, im Hintergrund der Trübsee Herrliches Panorama Klettertruppe Philipp Sprung! Kletterteam Yeah, erste Kletterwand bezwungen Murmeltier Die 10 Gebote Ich am Abgrund Steilster Aufschwung Hier gehts rauf! Senkrecht hinauf! Mutiger Kosta Kosta bezwingt seine Höhenangst Das letzte Stück wird in Angriff genommen Kletterer im Schnee Der letzte Grat Kosta an der Kletterwand Carsten an der Kletterwand Philipp an der Kletterwand Das letzte Stück Geschafft Tolles Panorama Kosta auf dem Felsgrat Hier oben waren wir Abstieg Zurück ins Tal Immer noch bei guter Laune... ...trotz schmerzenden Füssen Schadensaufnahme K.O. Nach 7,5 Stunden zurück im Tal

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Der Beitrag wurde am 20. Juli 2010 um 00:36 veröffentlicht und wurde in der Kategorie bebildert, erlebt gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.