26. September 2010 um 14:41 Uhr

Irgendwie bin ich noch gar nicht zu Hause heimgekommen. Gedanklich bin ich immer noch beim gestrigen Tag, einer der eindrücklichsten in meinem Leben. Ich hab Grenzen überschritten, die ich nicht für möglich gehalten hatte. Ich war an einem Feuerlauf.
Als ich Christian kennenlernte, hatte ich das erste Mal von einem Feuerlauf gehört, dass man Barfuss übers Feuer gehen würde. Vor ein paar Wochen überredete er mich, an einem dieser Feuerläufe teilzunehmen. Ich war neugierig dies mal mitzuerleben, aber auch sehr skeptisch. Würde dies nicht zu sehr ins Esoterische führen? Doch wenn ich nicht gehen würde, würde ich auch nie wissen, wie es ist.
So fuhr ich gestern mit gemischten Gefühlen mit Christian an dieses Seminar. Die anfängliche Skepsis verflog recht schnell und ich fühlte mich recht wohl in der Gruppe und dem Feuerlauftrainer. Ich durfte einen Tag erleben, an dem es nur um mich, um mich persönlich ging. Ich durfte erfahren, was Glück wirklich bedeutet und wer der wichtigste Mensch im Leben ist – ich selbst. Bei dieser mentalen Vorbereitung ging man nicht nur in sich rein, sondern feierte eine Party mit allen Teilnehmern: Lachen, Tanz und Jubelschreie gehörten dazu. Als wir Abends den gut 5 Meter langen Schitterhaufen aufbauten und anzündeten, wurde es mir schon etwas mulmig zumute. Ein paar Stunden später war der ganze Holzhaufen abgebrannt. In der Dunkelheit sah man nur noch die feuerrote Glut, über die wir gleich gehen würden. Und dann gings los. Mit einer Armbewegung in die Luft und dem persönlichen Wort wie z.B. “Yeah!”, “Power!” oder “Energie!” lief man über die Glut. Doch dann leerte der Trainer noch etwas Sprit nach. Über der Glut entfachten sich kleine Flammen. Und auch dies meisterten wir mit bravur, ohne jeglichen Schmerz, ohne Brandblasen. Ich ging mehrfach übers Feuer und konnte wie alle anderen rufen: Ich bin Feuerläufer!
Ich selbst kann es nicht erklären – und ich hab mir meine Fusssohlen heute morgen nochmals angeschaut – keine Spuren vom gestrigen Tag. Ich war Barfuss durchs Feuer gegangen, ohne die kleinste Verbrennung zuzuziehen. Der gestrige Tag hat mir gezeigt, dass wir Menschen Grenzen überschreiten können, die wir nicht für möglich halten. Für mich ist der Feuerlauf eine neue Lebenserfahrung.
Wen ich nun neugierig gemacht habe, kann sich gerne die Website vom Feuerlauf anschauen oder selbst mal teilnehmen:www.mentalfeuer.ch
Bilder vom Feuerlauf!
23. September 2010 um 12:46 Uhr
Ja ich weiss, eigentlich hab ich den ganzen Sommer schon Ferien genug gehabt – 15 Wochen arbeitslos. Und jetzt beim Freelance-Job bin ich zwar 100% angestellt, arbeite aber (weil nicht viel Arbeit vorhanden ist) auch nur rund 40%. Und im Juni war ich auch 5 Tage in Sharm el Sheik.
Trotzdem möchte ich nochmals ans Meer (was ich mir bei dem sehr gut bezahlten Temporär-Job auch leisten kann). Bevor ich als den neuen Job am 1. November antrete, werde ich für 8 Tage nach Gran Canaria verreisen. Das letzte Jahr hab ich in guter Erinnerung, dass es mich wieder dorthin zieht. Nachdem ich vergeblich versuchte übers Internet und im Reisebüro zu buchen – alle Flüge bereits ausgebucht – konnte mir Roger (vielen Dank!), der mir auch schon die Sharm-el-Sheik-Reise ermöglicht hatte, ein tolles Angebot rausholen. Und auch wenn ich wieder alleine reise, so werd ich bestimmt nicht lange alleine sein. Hab jetzt schon 3 Kollegen gefunden (nicht die gleichen wie letztes Jahr), die zur gleichen Zeit dort sein werden.
22. September 2010 um 12:31 Uhr
20. September 2010 um 23:19 Uhr
Bei Schwulen gibt es zwei Arten von Dates: Entweder verabredet man sich mit jemandem zu einem Drink, spricht über Gott und die Welt und lernt sich besser kennen. Oder man trifft sich nur, um Sex zu haben.
Nun kann es aber sein, dass man diese zwei Varianten miteinander kombiniert. Und dann kann es passieren, dass im Bett gar nichts mehr läuft, obwohl man bei reinen Sexdates nie Probleme hat. Warum ist das so? Ist man plötzlich zu aufgeregt? Kennt man die Person schon zu gut oder empfindet man was für sie und kriegt deswegen keinen mehr hoch? “Das ist das Schlampensyndrom”, hat man mir kürzlich gesagt.
Kennt jemand diese Situation auch?
19. September 2010 um 13:09 Uhr

Online gehen, eigenen Status einstellen (Chat, Date, Sex, Nix, etc.), Typen in der Gegend durchklicken, Besucher des eigenen Profils anschauen und sich über Tapser – von Sexy, geile Sau über Toller Body bis Möchte dich kennenlernen und Sex jetzt? – freuen. Das ist Gayromeo.
Für viele Schwule ist Gayromeo (oder auch Planetromeo) nicht wegzudecken und gehört bereits zum täglichen Leben. Was aber, wenn die Chat- und Dating-Plattform offline ist? Meistens handelt es sich nur um kurze Unterbrüche. Aber heute ist alles anders:
Lieber User,
aufgrund eines Stromausfalls im Rechenzentrum steht euch unser Service zur Zeit leider nicht zur Verfügung. [...] doch wegen der Komplexität des Problems ist es leider unmöglich einen verbindlichen Zeitrahmen dafür anzugeben. [...]
Und dieses Problem besteht gemäss Scott Conner’s Logbuch scheinbar schon seit 2 Uhr morgens. Darüber scheinen sich viele User zu ärgern, wie man z.B. bei Steffen030 in den Kommentaren lesen kann. Was machen wir denn jetzt?
10 Dinge, die man tun kann, wenn Gayromeo offline ist:
- Zu Hause rumhängen (TV schauen, Buch lesen), da man von der langen Partynacht sowieso müde ist.
- Raus in die Natur, schliesslich scheint die Sonne – zumindest hier in Zürich.
- Einen Freund anrufen oder zum Kaffeetrinken treffen.
- Ins Gym gehen, denn dort sieht man die Muskelkerle live.
- Weiter in der Weltgeschichte rumsurfen und alle paar Minuten gayromeo.com aktualisieren.
OK, das waren jetzt nur 5 Dinge und der letzte Punkt ist ziemlich schlecht. Aber mehr kommt mir momentan nicht in den Sinn. Doch nur nicht in Panik geraten, macht einfach etwas! Schliesslich muss es auch noch ein Leben ohne Gayromeo geben – oder etwa nicht? Und nur eine wichtige Frage bleibt: Wer hat den Stecker gezogen?
17. September 2010 um 18:43 Uhr
Was Sexkrankheiten betrifft, bin ich seit diesem Vorfall sehr vorsichtig. So war ich letzte Woche bei meinem Hausarzt zu einer Routinekontrolle und soweit ist alles ok. Aber wieder einmal mehr führte er mir vor Augen, dass ich mir bei häufig wechselnden Sexpartnern sich holen kann. Die Safer-Sex-Regeln würden nur vor Aids schützen. Sein Rat: Ich soll mir doch wieder einen festen Partner zutun. Darauf lachte ich nur und schüttelte den Kopf. Auch wenn der Gedanke nicht schlecht ist, so hat sich bis jetzt meine Einstellung in diesem Punkt nicht geändert.
15. September 2010 um 16:33 Uhr

Der Sommer ist vorbei, so dass die Temperaturen beim Bodypump auch wieder erträglicher sind. Wobei schwitzen wird man auch mit dem neuen Release Bodypump 75. Die Tracklist gefällt mir jedoch einiges besser als beim vorangehenden Programm:
- Aufwärmen:
OneZeroOne – Fever
- Beine/Squats:
Henry Blank – Whatcha Say (B-Tastic Remix)
- Brust:
Pitbull feat. Akon – Shut it Down
- Rücken/Po/Hamstrings:
Jan Wayne – Wherever You Will Go (Handz Up Edit)
- Arme/Trizeps:
Pink – Bad Influence
- Arme/Bizeps:
Carrie Underwood – Cowboy Casanova
- Beine/Lunges:
DJ Lotus – I Will Be Here
- Schulter/Arme:
Manian – Ravers in the UK (Hypasonic Remix)
- Bauch/Abdominals:
Usher – More
- Cooldown/Stretch:
Adam Lambert – Whataya Want From Me
14. September 2010 um 22:46 Uhr
Letztes Wochenende war Knabenschiessen. Ein Datum, dass mich auch immer wieder an Roland erinnert, mit dem ich fast 5 Jahre eine Beziehung führte. Mittlerweile kennen wir uns 8 Jahre und auch wenn wir uns nicht so oft sehen, freut es mich, dass wir immer noch gut miteinander befreundet sind. Als grosser Euromaus-Liebhaber werden wir zusammen bestimmt noch viele fantastische Tage im Europa-Park verbringen.
12. September 2010 um 13:34 Uhr
7. September 2010 um 21:51 Uhr
Der Start zurück ins Berufsleben ist geglückt. Nach 15 Wochen Arbeitslosigkeit hab ich gestern den Temporär-Job angetreten. Die Arbeit macht mir mehr oder weniger Spass und das Team ist ganz nett. Zudem werde ich als Freelancer sehr gut entlöhnt, was meine Erwartungen deutlich übertrifft. Somit konnte ich mich beim RAV auch wieder abmelden. Und das ist mir mehr als recht.
Nur merke ich, dass mir die Tage plötzlich wieder viel zu schnell vorübergehen. Gestern und heute kam ich nach Hause und hab mich zuerst eine Stunde hingelegt, so kaputt bin ich von der Arbeit. Danach bin ich jeweils noch ins Krafttraining gegangen. Und jetzt muss ich schon bald wieder ins Bett, damit ich meine 6 bis 7 Stunden Schlaf bekomme. Die Zeit ist wieder viel wertvoller geworden. Nichts mehr mit rumtrödeln, der Tag muss geplant sein. Und falls in den nächsten Wochen bei der Arbeit Überstunden anfallen, wird für Freizeit nicht mehr viel Zeit übrig bleiben. Im richtigen Tagesrhythmus bin ich wieder. Nun hoffe ich, dass ich mich auch an den alten 24-Stunden-Tag schnell wieder gewöhne.