In der letzten Oktoberwoche war ich wie das Jahr zuvor in Gran Canaria. Ich ging eigentlich mit den gleichen Erwartungen wie im Vorjahr auf die Insel: einfach nur relaxen, Sonne tanken, neue Leute kennenlernen. Mehr oder weniger ist dies auch eingetroffen. Nur bildete sich diesmal ein Grüppchen toller Jungs aus Deutschland und der Schweiz, mit denen ich die meiste Zeit zusammen war. Dieser Kern wurde unzertrennlich. Wir verstanden uns dermassen gut, dass wir tagsüber am Strand und Abends im Yumbo-Center immer zusammen unterwegs waren. So war es umso trauriger, als diese Ferien zu Ende gingen und wir uns wieder trennen mussten. Ich muss sagen, dass ich so einen innigen Zusammenhalt in einer Gruppe noch nie erlebt hatte.
An dieser Stelle Grüsse ich euch alle: Michael, Knut, Adrian, Arno, Ingo, Mädels on Tour (Gisela, Marianne, Chantal), Christoph, Ralf, die Sportglatzen (Andreas, Stefano), Urs, Markus, Harald und alle, die da waren…
Mit über 20 Freunden – einige gruselig geschminkt – hab ich am letzten Sonntag den Europa-Park besucht, der zur Zeit im Kürbisfieber steht:
über 150.000 Kürbisse, 2.000 Strohballen, 6.000 Maispflanzen, 5.000 Chrysanthemen und gespenstische Illuminationen sorgen für die richtige Halloweenstimmung
Richtig erschreckt haben wir uns im Gruselkeller “Tortuga – vergessene Piraten” mit Live-Akteuren unter dem Skandinavischen Themenbereich. Einige Impressionen von dem superschönen Gruseltag gibt es im folgenden Video (und auf den Bildern) zu sehen:
In den letzten Wochen hab ich es mit verschiedenen Freunden immer wieder an den gleichen Ort geschafft: Zum Sonnenblumenfeld auf dem Zürichberg (in der Nähe vom Zoo). Ihr müsst wissen, ich liebe Sonnenblumen…
Am vergangenen Wochenende war viel los und zum Glück spielte auch das Wetter perfekt mit.
Am Freitagabend war ich in Basel zu Michis traditionellem Grillfest. Mit den Baslern herrscht wie jedes Jahr gute Stimmung. Nur blöd, dass ich die meisten Namen von ihnen immer vergesse, sie aber meinen nicht.
Am Samstag gings weiter in den Europa-Park zur Sommernachtsparty – dem Highlight des Jahres. Nebst vielen Events erwartete uns Achterbahnfahren bis nach Mitternacht, einem ganz speziellem Feeling. Übernachtet wurde im Tipidorf. Ein einmaliges Erlebnis, das einmalig bleiben wird, denn die Europa-Park-Hotels werden von uns schon bevorzugt (wenn Sie nicht ausgebucht sind).
Am Sonntag gings zurück nach Zürich an die 1.-August-Feier von Sascha und Malik. Die beiden Gastgeber sorgten um das laibliche Wohl ihrer Gäste von A bis Z. Nach dem gemütlichen Zusammensitzen auf der Terrasse wurden im Fackelschein Raketen gezündet. Ein paar wenige nahmen danach noch ein Bad im Glattparker See.
Nach den ersten Kletterversuchen auf dem Rigi vor zwei Jahren ging es diesmal auf den Klettersteig Graustock bei Engelberg – diesmal jedoch mit Ausrüstung, die wir für diese Besteigung zwingend brauchten.
Nachdem der Klettersteig Fürenwand (1840 m) wegen Steinschlages gesperrt war, nahmen wir die 700 Meter hohe Nordwand des Graustockes in Angriff. Die Gondel brachte uns zuerst zum Trübsee und mit der Seilbahn fuhren wir weiter auf den Jochpass. Von dort wies uns ein Wegweiser zum weiss-blau-weiss markierten Weg. Entlang dem Südostgrat des Graustockes erreichten wir den ersten Aufschwung. Mit Karabinerhaken sicherten wir uns am Drahtseil. Über Gras und Fels kletterten wir auf den 2522 Meter hohen Schafberg. Doch dies war ein Kinderspiel im Vergleich zu dem was danach folgte. Über Steinplatten, Geröll und sogar etwas Schnee gelangten wir zum steilsten Aufschwung. Über Trittbügel kletterten wir an der senkrechten Felswand immer weiter nach oben. Einzige Sicherheit waren die zwei Karabinerhaken am Drahtseil. So nah waren wir noch nie am Abgrund. Das letzte Stück führte uns über den Felsgrat bs zum Gipfelkreuz auf 2661 Meter. Dort hatten wir ein wunderbares Panorama über Titlis-Spannort-Rigi-Mittelland-Pilatus und die Berner Alpen zum Wetterhorn, Schreckhorn und Finsteraarhorn. Nach einer kurzen Pause wählten wir für den Abstieg den normalen Wanderweg, der uns zurück zum Sessellift und den Gondeln führte. Leider waren wir zu spät dran und keine Bahn war mehr in Betrieb. So mussten wir nach 6 Stunden Kletterabenteuer nochmals 2,5 Stunden für den Abstieg in Angriff nehmen. Nach dieser Hardcore-Wanderung par excellence merkten wir dies noch ein paar Tage in den Füssen und Beinen.
Es war ein wunderbarer Tag mit Kosta, Carsten und Philipp. Grosse Achtung schenkten wir Kosta, der an diesem Tag seine Höhenangst bezwang und es kaum erwarten kann, bis wir den nächsten Klettersteig in Angriff nehmen.
Lange lag es zurück – damals mit Roland, lange hatte ich es versprochen – seit Monaten, endlich war es soweit – Flo’s Hausparty! Unter dem Motto “Zum 3. Mal 30″ (also: 30, 31, 32) lud ich alle meine (Facebook-)Freunde ein. Gekommen Erschienen waren gegen 40 Jungs und 2 tolle Frauen. Nebst Leckerem vom Grill und einem grossen Salatbuffet gab es eine Badewanne voller gekühlter Getränke. Die Stimmung war bombastisch an diesem lauen und gelungenen Sommerabend.
Es war schön, mit euch zu feiern! Vielen Dank an Alle für die tolle Party (und auch tollen Geschenke)!
Was gibts zum Zürifäscht 2010 zu schreiben *grübel*? Grosses Volksfest, geile Stimmung an der Spray und zwei tolle Abende mit Feuerwerk (das zweite Arm-in-Arm mit einem lieben Menschen).
Ich hatte die Nase gestrichen voll. Hier in der Schweiz war es einfach nur noch kalt und nass. Wo blieb der Sommer? FERIEN war Philipp’s Statusmeldung im Facebook. Darunter las ich den Kommentar eines anderen Kollegen, dass er Gratisflüge zu vergeben hätte. “Schön wärs” kommentierte ich mehr aus Spass. Denn Flüge umsonst, das gibt es doch gar nicht!?
Doch der Kollege arbeitete in der Reisebranche und hatte tatsächlich Sitzplätze, die nicht verkauft wurden. Das Angebot: Sharm-el-Sheikh, Business-Class-Flug, 5-Sterne-All-Inclusive-Hotel, 5 Nächte für 370 Franken. Trotz dem verlockenden Angebot war ich mir nicht sicher, ob ich darauf einsteigen sollte, schliesslich war ich immer noch auf Jobsuche. Doch Philipp überredete mich schlussendlich.
So verbrachten wir 5 Tage in Ägypten. Sonne, Strand, viele bunte Fische beim schnorcheln und einfach Relaxen. Die Tagestemperaturen von 40 bis 45 Grad Celsius im Schatten machten uns schon etwas zu schaffen, wie auch das Essen – das zwar gut war – uns aber Magendarmverstimmungen einbrachte. Das Hotel Sonesta Beach Resort war top, eine recht weitläufige schön begrünte Bungalow-Anlage. Wir hatten “special offer” – wurden persönlich vom Manager begrüsst – und das Zimmer lag recht zentral zu Restaurants, Rezeption und Strand. Das Zimmer war immer sehr sauber, hatten sogar eine Eckbadewanne (die wir aber nicht nutzten). An der Naama Beach gab es beim Schnorcheln viele Fische an Ufernähe zu sehen (wahrscheinlich weil Touristen die Tiere fütterten). Ansonsten war der Strand – künstlich mit Sand aufgeschüttet – nicht so schön. Darum machten wir einen Schnorchelausflug. Mit Boot wurden bei diesem eintägigen Ausflug drei schöne Korallenriffe angesteuert. Abends besuchten wir das nah gelegene Zentrum mit ihren vielen Shops und Cafés oder sassen dann einfach am Pool, schauten in den Sternenhimmel und redeten über Gott und die Welt. Wir verstanden uns mega gut, als ob wir schon jahrelang die besten Freunde wären.
Für den Geburtstag von Philipp organisierte Carsten eine tolle Überraschungsparty. Wegen Regens fand das ganze nicht draussen bei einer Feuerstelle, sondern drinnen im Trockenen statt. Wir liessen uns aber deswegen die gute Laune nicht nehmen. Im Gegenteil, wir hatten es mega lustig. Am späteren Abend besuchten wir noch den Sommernachtsball im Hauptbahnhof, wo Stella Divine ihren Auftritt hatte und liessen danach den Abend in der Cranberry-Bar bei einem Drink ausklingen.
Wahrscheinlich hatte ich meine Erwartungen an die diesjährige White Party etwas hoch gesteckt. Nach der grandiosen Black Party letzten Winter gab es ein grosses Wiedersehen mit Robert, Stefano, Jürgen (auf den ich mich besonders freute) und vielen anderen. Die Stimmung beim Apéro war ausgelassen auch zu Beginn der Party super. Doch irgendwann in den frühen Morgenstunden erreichte mich ein Tief. War die Party doch nicht so gut? Wo waren meine Leute plötzlich? Ich hatte sie in den weissen Menschenmassen aus den Augen verloren. Doch ich rappelte mich wieder auf und traf noch auf einige andere bekannte Gesichter wie Christian, Adrian und auch auf Roger, Dave und Michi. Schlussendlich ging ich sogar noch mit Marco (den ich im Gym kennengelernt hatte) an die Afterparty ins Lotus und tanzte bis in die frühen Morgenstunden.
Anmerkung: Einige Bilder wurden mit dem Handy gemacht, daher die schlechte Qualität.