Vom Teufelchen zum Engelchen

5. September 2010 um 23:26 Uhr

Den Sonntag verbrachte ich in Buchs bei meiner Mutter gemütlich auf dem Balkon. Abends besuchten wir zusammen das GospelHouse, einen Jugendgottesdienst. Ich ging hin, weil mein Bruder in einer Band Frontmann ist. Mit Rockgitarre und Schlagzeug sangen sie Lieder zu Gott. Obwohl ich vor 15 Jahren auch einmal in so einer Jugendgruppe dabei war, empfand ich alles sehr fremd. Zudem war es nach der gestrigen sündigen Nacht das pure Gegenteil. Uff, das war nicht einfach. Dafür hat sich mein Bruder über meinen Besuch gefreut.

Einstieg Lederszene

um 23:14 Uhr

Dieses Wochenende war in Berlin die Folsom, eines der grössten Treffs der Lederszene. Zwei Kollegen von mir gingen hin, für mich war es jedoch zu kurzfristig. Trotzdem durfte ich die Lederszene kennenlernen.

“Einen lustigen Abend”, wie Adi es nannte, verbrachte ich mit ihm im Fetisch-Club Rage, welchen ich vor einer Woche das erste Mal aufgesucht hatte. Nach Sportwear stand diese Nacht unter dem Motto X-treme Leather + Rubber. So hatte ich die Möglichkeit, mein neues Outfit, welches diese Woche für Aufsehen gesorgt hatte, zu tragen. Und es war total wild, geil und verrückt… oder eben lustig.

Sprung in Bodensee

4. September 2010 um 21:56 Uhr

Es ist immer schön, wenn sich Freunde melden um zu fragen, ob man zusammen was unternehmen will. So fuhr ich am Samstag spontan mit Carsten im Mini-Cabrio nach Konstanz. Zusammen besuchten wir dort die Bodensee-Therme. Nach einem leckeren Mittagessen liessen wir es uns in den Sprudelbädern gut gehen und wagten auch noch einen Sprung in den See – wahrscheinlich eines der letzten in diesem Jahr.

Beim Chiropraktiker

um 01:42 Uhr

Durch speziell erlernte Handgriffe, Ziehen, Bewegung von Gelenkteilen, Dehn- und Entspannungstechniken bis hin zu komplexen Reflextherapien kann ein Chiropraktiker gegen Rückenprobleme vorgehen, so dass in vielen Fällen auf Medikamente und chirurgische Eingriffe verzichtet werden kann.

Da ich schon längere Zeit Probleme mit meinem Rücken habe (ich berichtete hier und hier), hab ich vor zwei Wochen so einen Arzt aufgesucht. Da bei mir in der Familie mein Vater Probleme mit den Bandscheiben hat, wollte ich das bei mir auch mal durchchecken. Fazit: mein Rücken hat eine leichte S-Form (von hinten gesehen, was weiter nichts schlimmes ist) und der Rückenmuskel ist etwas überbeansprucht bzw. verspannt. Die Bandscheiben sind aber vollkommen in Ordnung. Da ich in meinem Beruf viel sitze, ist Sport sehr wichtig. Und für das geh ich sehr oft ins Fitnesscenter. Aber auch dort muss ich auf die richtige Haltung des Rückens achten (so auch bei gewissen Übungen im Bodypump).

Mittlerweile war ich schon an einigen Sitzungen beim Chiropraktiker und meinem Rücken geht es immer besser. Ich denke lieber etwas vorbeugend und suche einen Arzt auf, als im Alter grössere Rückenprobleme zu bekommen.

P.S. Heisst es eigentlich Chiropraktiker oder Chiropraktor (hab beide Versionen schon gelesen)?

Geschützt: Sexy Lederoutfit

2. September 2010 um 17:45 Uhr

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Kategorie erlebt | Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.

Im Sektor C

28. August 2010 um 14:47 Uhr

Der Regen prasselt heftig auf das kleine Vordach. Durch die dunkle Nacht nähern sich Männer, die das Gebäude betreten. Drinnen steht bei schummrigem Licht ein älterer Herr hinter Gitterstäben und verkauft Eintritttickets. Im Raum stehen Fässer. Durch eine grosse Tür, die sich auf beide Seite öffnet gelangt man in einen Vorraum mit Schliessfächern, durch eine weitere Doppeltür in einen grösseren Raum mit einer Bar. Hier stehen ein paar Typen rum, kaum jemand spricht. Über Boxen trönt Techno-Sound. Ein paar wenige sitzen an der Bar und trinken ein Bier. Neben einer Salontür sieht man durch eine Glasscheibe in einen weiteren dunklen Raum mit einer Lounge aus Lederpolstern, in dem geraucht wird. Ein Seitengang führt zu Pissoirs. Über Treppen gelangt man in eine untere Etage. Ein grosser Raum, der durch die Metallstangen etwas an eine Baustelle erinnert, leicht neblig. Hier hat es ebenfalls eine Bar. An Displays laufen überall Fetischpornos und der Barmann steht etwas gelangweilt rum. Wo sind all die Gäste? Durch ein Labyrinth von schwarzen Wänden gelangt man in weitere kleinere Räume, die zum Teil abschliessbar sind. In einem Raum befinden sich eine Art Hängematte – Sling genannt – in einem anderen ein Andreaskreuz mit Schnallen. In den Gängen brennt noch schummrigeres Licht als an den Bars und teilweise muss man sich bei den verwinkelten Durchgängen vortasten. Hier in den Gängen stehen einige Typen rum. Hinter einer Tür hört man ein stöhnen. Durch einen weiteren Gang gelangt man in einen grösseren, sehr dunklen Raum, in dem sich viele Männer aufhalten. Einige gehen zur Sache, andere beobachten nur. Es liegt ein ätzender Geruch von Poppers in der Luft. Zwei Stockwerke weiter oben ein ähnliches Bild. Jedoch gibt es hier eine Tür, die sich nur auf Knopfdruck öffnet. Nur im entsprechendem Outfit – je nach Abend variierend – bekommt man Einlass in den Sektor C. Hier befindet sich ebenfalls eine kleine Bar mit ein paar Hockern, einer Ledereckbank und Tischen. Die Wände sind mit Gitterstäben oder gar Käfigen geschmückt. Durch schwarze herunterhängende Lamellen gelangt man in ein ähnliches dunkles Labirinth wie im Untergeschoss. Nebst Slings und Andreaskreuz findet man in einem grossen Raum auch eine Art Zahnarztstuhl vor mit zwei Gabeln (für die Beine). Es ist düster und irgendwie fehlt hier nur noch Operationsbesteck, damit der Ort einem blutigen Horrorstreifen gleicht. Doch auch hier stehen Typen in den Gängen. Die einen knutschen rum, andere haben Oralsex. Weiter gehts in einen gekachelten Raum, der einem Badezimmer ähnlich ist. Hier steht eine grosse Badewanne (ohne irgendwelchen Wasseranschlüssen). Ein Ort, an dem in manchen Nächten gewisse Sexualpraktiken durchgeführt werden. Es folgen weitere kleinere abschliessbare Räume mit Gucklöchern und Gloryhols. Wo bin ich hier gelandet? Ich befinde mich in einem Cruise-Club auf 3 Etagen im Industrial Style, ich befinde mich in einem Gaysexclub, ich bin im Rage.

Eigentlich hatte ich schon seit Monaten davon gesprochen, diesen Club aufzusuchen, um zu sehen, was dort abgeht. Nachdem ich vor einer Woche die Schaumparty abgesagt hatte, ging ich letzte Nacht mit Martin – der stundenweise dort arbeitet – mit. Der Themen-Abend war Sportwear – und so waren auch alle wie Sportler gekleidet, ob in Adidas-Hosen oder kompletten Fussballdress. Schon von der Homepage wusste ich, dass es dort eher düster sein wird. Der Sound und die Atmosphäre an der Bar vermittelte aber ein anderes Bild. Wir tranken zuerst gemütlich ein Bier, danach zeigte mir Martin die Räumlichkeiten. Etwas schüchtern folgte ich ihm auf Schritt und Tritt. Dann traf ich sogar auf bekannte Gesichter. Einen hatte ich vor über einem Jahr in der Heldenbar kennengelernt. Er schleppte mich dann ab in die dunklen Gängen. Hier lernte ich Typen von einer anderen Seite her kennen… Erst in den frühen Morgenstunden traf ich wieder auf Martin, der sich auf den Heimweg machte. Ich trank an der Bar noch eine Cola und wartete, bis die Stunde rum war und der Shuttle-Bus fuhr. Doch soweit kam es nicht. Ich lernte ein Paar kennen, welches ich im BodyPump schon einige Male gesehen hatte. Dazu gesellte sich ein blonder muskulöser Kerl, der mir den ganzen Abend schon aufgefallen war. Zu viert verliessen wir dann auch den Club und fuhren mit dem Auto zum McDrive. Wir hatten es mega lustig zusammen. Und morgens um 5 Uhr hatte ich die 3 Jungs dann bei mir zu Hause, wo es nicht nur beim Hamburger und Pommes essen blieb…

Nach Jahren im Verkehrshaus

27. August 2010 um 14:49 Uhr

Am Dienstag war ich mit Philipp nach Jahren mal wieder im Verkehrshaus in Luzern.

Das Verkehrshaus zeigt erlebbar und abwechslungsreich die Entwicklung des Verkehrs und der Mobilität sowie die Funktionsweise der Kommunikation. Schweizweit einmalige Attraktionen wie das Filmtheater, das Planetarium und die Swissarena, wie auch das Hans Erni Museum und viele weitere Angebote lassen den Besuch zum Erlebnis werden.

Wer wie ich als Kind das letzte Mal im Verkehrshaus war, lohnt sich ein Besuch bestimmt. Nebst viel Altbekanntem gibt es auch einige Neuigkeiten zu entdecken. Sehr modern ist z.B. die Media-Factory. Hier versuchte ich mich als 10vor10-Moderator, scheiterte aber kläglich, wie man im Video sehen kann.

Versuch als 10vor10-Moderator Philipp navigiert ein Flugzeug Das Haus mit den Verkehrstafeln Auch Flo versuchts mit dem Joystick

Mit Familie auf hoher See

22. August 2010 um 23:41 Uhr

Heute war meine Mutter und meine zwei Brüder mit Freundin bzw. Frau und Kind (mein 2-jähriger Göttibub) bei mir in Zürich zu Besuch. Ein herrlicher Sommertag für einen kleinen Ausflug: Gemeinsames Mittagessen in einer Pizzaria am Limmatquai und danach eine kleine Schiffrundfahrt auf dem Zürichsee. Dies war einer der wenigen Tagen, an denen noch die ganze (fast ganze) Familie zusammen was unternahm. Schön wars.

Das Geheimnis vom Sonnenblumenfeld

19. August 2010 um 22:28 Uhr

In den letzten Wochen hab ich es mit verschiedenen Freunden immer wieder an den gleichen Ort geschafft: Zum Sonnenblumenfeld auf dem Zürichberg (in der Nähe vom Zoo). Ihr müsst wissen, ich liebe Sonnenblumen…

Flo am 28.07.2010 Adi und Flo am 28.07.2010 Regen: 28.07.2010 Adi, Flo und Paddy am 03.08.2010 Flo am 03.08.2010 Ralf und Flo am 17.08.2010 Sonnenblumen sehen besser am 03.08.2010

Party zur Streetparade

18. August 2010 um 19:27 Uhr

Nachdem ich am Samstagmorgen eine Sturmwarnung per SMS erhalten habe, entschloss ich mich, nicht zur Streetparade zu gehen – obwohl der Regen bis am Abend fern blieb. Gegen Mitternacht überredet mich aber Ralf dazu, an eine Party ins Volkshaus mitzukommen. Hier stieg die Labyrinth Réunion Party, die einfach der Hammer war – toller Sound mit Auftritt von Cosmicdrums. So tanzten wir bis in die frühen Morgenstunden.