Nun hab ich mein iPhone 4 fast 3 Monate und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Empfangsprobleme, worüber die Medien oft berichtet haben, habe ich keine bzw. merke keinen Unterschied zu meinem alten Handy.
Kürzlich hab ich aber trotzdem einen kleinen Mangel feststellen müssen, der auftritt, wenn man das iPhone nicht richtig ans Ohr hält: Ich hatte Probleme mit dem Annäherungssensor, der den Bildschirm bei einem Gespräch sperren sollte, solange man das Gerät ans Ohr hält. Damit soll verhindert werden, dass mit dem Ohr bzw. der Wange irgendetwas auf dem Display bedient wird. Leider ist bei mir schon bei zwei Gesprächen vorgekommen, dass willkührlich eine weitere Nummer aus dem Adressbuch gewählt, auf Lautsprecher umgeschaltet oder FaceTime gestartet wurde. Das sollte natürlich nicht sein. Komischerweise trat das Problem beim letzten Telefonat nicht auf. Und oft telefoniere ich mit Kopfhörern bzw. dem Headset, so dass ich das Handy nicht ans Ohr halten muss.
Ein weiteres Problem ist die Applikation WhatsApp, mit dem gratis SMS und MMS unter iPhönler verschickt werden können. Hier funktioniert bei mir die Push Notifications (Nachrichten erscheinen als Pop-Up auf dem Display, ohne dass die App gestartet ist) nicht immer. Das ist etwas ärgerlich, wenn man Nachrichten von Freunden erst bekommt, wenn WhatsApp gestartet ist.
Hat jemand ähnliche Probleme? Ansonsten hoffe ich, dass es bei den nächsten Updates für beides eine Lösung gibt.
Bei Schwulen gibt es zwei Arten von Dates: Entweder verabredet man sich mit jemandem zu einem Drink, spricht über Gott und die Welt und lernt sich besser kennen. Oder man trifft sich nur, um Sex zu haben.
Nun kann es aber sein, dass man diese zwei Varianten miteinander kombiniert. Und dann kann es passieren, dass im Bett gar nichts mehr läuft, obwohl man bei reinen Sexdates nie Probleme hat. Warum ist das so? Ist man plötzlich zu aufgeregt? Kennt man die Person schon zu gut oder empfindet man was für sie und kriegt deswegen keinen mehr hoch? “Das ist das Schlampensyndrom”, hat man mir kürzlich gesagt.
Online gehen, eigenen Status einstellen (Chat, Date, Sex, Nix, etc.), Typen in der Gegend durchklicken, Besucher des eigenen Profils anschauen und sich über Tapser – von Sexy, geile Sau über Toller Body bis Möchte dich kennenlernen und Sex jetzt? – freuen. Das ist Gayromeo.
Für viele Schwule ist Gayromeo (oder auch Planetromeo) nicht wegzudecken und gehört bereits zum täglichen Leben. Was aber, wenn die Chat- und Dating-Plattform offline ist? Meistens handelt es sich nur um kurze Unterbrüche. Aber heute ist alles anders:
Lieber User,
aufgrund eines Stromausfalls im Rechenzentrum steht euch unser Service zur Zeit leider nicht zur Verfügung. [...] doch wegen der Komplexität des Problems ist es leider unmöglich einen verbindlichen Zeitrahmen dafür anzugeben. [...]
Und dieses Problem besteht gemäss Scott Conner’s Logbuch scheinbar schon seit 2 Uhr morgens. Darüber scheinen sich viele User zu ärgern, wie man z.B. bei Steffen030 in den Kommentaren lesen kann. Was machen wir denn jetzt?
10 Dinge, die man tun kann, wenn Gayromeo offline ist:
Zu Hause rumhängen (TV schauen, Buch lesen), da man von der langen Partynacht sowieso müde ist.
Raus in die Natur, schliesslich scheint die Sonne – zumindest hier in Zürich.
Einen Freund anrufen oder zum Kaffeetrinken treffen.
Ins Gym gehen, denn dort sieht man die Muskelkerle live.
Weiter in der Weltgeschichte rumsurfen und alle paar Minuten gayromeo.com aktualisieren.
OK, das waren jetzt nur 5 Dinge und der letzte Punkt ist ziemlich schlecht. Aber mehr kommt mir momentan nicht in den Sinn. Doch nur nicht in Panik geraten, macht einfach etwas! Schliesslich muss es auch noch ein Leben ohne Gayromeo geben – oder etwa nicht? Und nur eine wichtige Frage bleibt: Wer hat den Stecker gezogen?
Es vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht eine Freundschaftsanfrage bei Facebook bekomme. Oft sind Leute dabei, die ich gar nicht kenne. Wenn ich dessen Profile anschaue, haben wir vielleicht gemeinsame Freunde, mehr aber auch nicht. Nun ist mein Grundsatz bei Facebook: Ich bin nur mit Personen befreundet, die ich mindestens einmal im realen Leben getroffen und kennengelernt habe. Klar, ich schreib hier in meinem Blog auch sehr viel persönliches. Aber Facebook soll wirklich nur Freunden vorbehalten, wobei ich mich auch dort bei gewissen Personen frage, ob ich sie als “Freunde” bezeichnen kann – das wiederum ist eine Definitionssache. Also nicht böse sein, wenn eine Freundschaftsanfrage ignoriert wird.
Vor zwei Tagen hab ich jemanden näher kennengelernt und es ist zu einem echt guten Kuss gekommen wie schon lange nicht mehr. Wie ich nämlich feststellen musste, gibt es leider viele Männer (und sicher auch Frauen), die schlecht küssen. Was ist also gut küssen? rockundliebe.de beschreibt das Vorgehen ganz gut:
[...] Dreht euren Kopf leicht seitlich, so das sich eure beiden Nasen nicht berühren, und berührt sanft eure Lippen. Als nächstes müsst ihr euren Mund langsam öffnen und gleichzeitig den Druck auf die Lippen des Partners verstärken. Und nun ganz langsam die eigene Zunge in der Mund des Partners gleiten lassen. Und dann? Ganz einfach, umkreist die Zunge des anderen, mal schneller, mal langsamer. Ihr könnt weiterhin die eigene Zunge wieder etwas zurückgleiten lassen in den eigenen Mund und dann wieder mehr in die des Partners. [...]
Das geht beim Küssen gar nicht:
Mundgeruch
Tipp: Zähneputzen oder Kaugummi
das halbe Gesicht des Partners vollsabbern
Tipp: auf den Mund konzentrieren
man spürt die Zähne des Partners
Tipp: küssen, nicht auffressen
Zunge: zu wildes herumzapplen oder wie ein toter Fisch
Tipp: sich dem Partner bzw. der Situation anpassen
Noch Fragen? Dann schreib einen Kommentar. Der Experte gibt gerne Auskunft.
Heute hatte ich einen schönen sonnigen Sommertag erwartet. Stattdessen herrschte richtiges Aprilwetter. Es war deprimierend und nervend, so dass ich mich bei SF Meteo über die falschen Wetterprognossen beschwerte. Die Metrologin Daniela Schmuki schrieb mir:
Eine Kaltfront ist eine sehr grossräumige Struktur und wenn sie sich nur leicht verschiebt, hat dies für unser kleines Land oft grosse Auswirkungen. Auch wir von SF Meteo waren überrascht, dass die Front zu früh und weiter westliche als geplant eingetroffen ist. Es tut uns leid, dass wir in der Prognose zu wenig auf die Unsicherheit beim Eintreffen der Front eingegangen sind. Die Wissenschaft ist heute auf einem sehr hohen Stand, 100% richtig kann das zukünftige Wetter jedoch nie berechnet werden, da die Atmosphäre ein chaotisches System ist. Fehlprognosen gehören also zur Meteorologie, auch wenn die zuständigen Meteorologen nach bestem Wissen und Gewissen arbeiten.
Eine kleine Anmerkung zum Wetter an der Dennlerstrasse (wo ich selber wohne): Es gab heute immerhin 4.5 Stunden Sonnenschein bei etwa 23 Grad. Ausserdem haben wir immer von einzelnen Regenschauern oder Gewittern am Sonntagnachmittag gesprochen. Eine Fehlprognose war heute, wie oben erklärt, das Timing der Front.
Ich wusste gar nicht, dass ich eine Metrologin als Nachbarin habe.
Mit meinem gestrigen Posting “Florian fragt sich, ob er der einzige ist, der das Minarett-Verbot gut findet!?” hab ich auch im Facebook eine grosse Diskussion ausgelöst. Einige scheinen richtig wütend auf mich zu sein. Ein Wunder, dass mir noch niemand die Freundschaft gekündigt hat. Die Facebook-Kommentare hab ich in diesen Beitrag reinkopiert.
Diese Woche hat mich die VBZ mal wieder einige Male in der Kälte stehen lassen. Zeit also, wiedereinmal eine Beschwerdemail zu schreiben:
Guten Tag
Leider hab ich in den letzten Wochen vermehrt meinen Anschlussbus verpasst, da das Tram nicht pünktlich den Zielort erreicht hat.
Es handelt sich hierbei um die Tramlinie 2, die beim Farbhof jeweils nicht einfährt, wenn noch ein anderes Tram in der Haltestelle steht. Dabei ist mir vermehrt schon der Bus der Linie 31 oder 303 Richtung Schlieren bzw. Killwangen-Spreitenbach abgefahren. Warum macht das stehende Tram dem nächsten nicht Platz und fährt los? Oder warum wird nicht die zweite Tramschiene verwendet, die es bei der Endstation hat?
Zudem hab ich das Gefühl, dass ihre Chauffeure während der kalten Jahreszeit erst recht davonfahren, damit man den Anschluss nicht erwischt. Ich finde das eine Frechheit.
Ich werde wohl zukünftig zusätzliche Fahrzeit (als nach Fahrplan) einberechnen müssen, wenn ich umsteigen muss.
Daraufhin bekam ich als Antwort, dass meine Email für weitere Abklärungen weitergeleitet wurde. Und heute früh hat mich ein junger Herr von der VBZ persönlich angerufen. Ich durfte ihm mein “Problem” nochmals genau schildern. Er wird sich bemühen, dem “Fehler” nachzugehen, damit solche Unannehmlichkeiten nicht mehr vorkommen. Warum die zweite Tramschiene bei der Endstation nicht verwendet wird, konnte auch er mir nicht sagen. Tja… die liebe VBZ ist ja sehr aufmerksam, wenn Sie auf jede Beschwerde persönlich eingehen. Aber Antworten hab ich trotzdem keine bekommen.
Bis jetzt fühlte ich mich immer recht sicher, wenn ich mit dem Bus zur Arbeit unterwegs war. Vorallem die modernen Doppelgelenkbusse der Linie 31 sind gross und komfortabel – sogar klimatisiert. Doch heute auf dem Weg zur Arbeit sah ich einen Bus bei einer Haltestelle abgestellt, dahinter einen Lastwagen (der wohl in den Trolleybus reingefahren war). Auf jeden Fall waren die hinteren Fensterscheiben zersprungen…
Sollte ich nun die hinteren Sitzplätze meiden? Ist Busfahren gefährlich? Ich hab nachgefragt.
Christina Bürge, Kundenservice, Verkehrsbetriebe Zürich:
Bei einer Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer kann ein zerspringen von den Fenstergläsern nicht ausgeschlossen werden. Da sind auch Schnittwunden möglich. Allerdings ist dies sehr selten und bei neueren Bussen immer wie unwahrscheinlicher. Glücklicherweise ist ein Unfall wie Sie ihn heute Morgen gesehen haben höchst selten und somit auch die Verletzungsgefahr eher klein. Viel öfters sind Fahrgäste gefährdet die sich nicht festhalten, vorallem wenn Sie keinen Sitzplatz haben, und schon bei einer Notbremsung fallen und sich dabei Verletzen. Wir empfehlen deshalb immer sich in einem fahrenden Bus sich wenn möglich zu setzen und gut festzuhalten.