12. August 2010 um 15:04 Uhr
Vor zwei Tagen hab ich jemanden näher kennengelernt und es ist zu einem echt guten Kuss gekommen wie schon lange nicht mehr. Wie ich nämlich feststellen musste, gibt es leider viele Männer (und sicher auch Frauen), die schlecht küssen. Was ist also gut küssen? rockundliebe.de beschreibt das Vorgehen ganz gut:
[...] Dreht euren Kopf leicht seitlich, so das sich eure beiden Nasen nicht berühren, und berührt sanft eure Lippen. Als nächstes müsst ihr euren Mund langsam öffnen und gleichzeitig den Druck auf die Lippen des Partners verstärken. Und nun ganz langsam die eigene Zunge in der Mund des Partners gleiten lassen. Und dann? Ganz einfach, umkreist die Zunge des anderen, mal schneller, mal langsamer. Ihr könnt weiterhin die eigene Zunge wieder etwas zurückgleiten lassen in den eigenen Mund und dann wieder mehr in die des Partners. [...]
Das geht beim Küssen gar nicht:
Mundgeruch
Tipp: Zähneputzen oder Kaugummi
das halbe Gesicht des Partners vollsabbern
Tipp: auf den Mund konzentrieren
man spürt die Zähne des Partners
Tipp: küssen, nicht auffressen
Zunge: zu wildes herumzapplen oder wie ein toter Fisch
Tipp: sich dem Partner bzw. der Situation anpassen
Noch Fragen? Dann schreib einen Kommentar. Der Experte
gibt gerne Auskunft.
8. August 2010 um 21:04 Uhr
Heute hatte ich einen schönen sonnigen Sommertag erwartet. Stattdessen herrschte richtiges Aprilwetter. Es war deprimierend und nervend, so dass ich mich bei SF Meteo über die falschen Wetterprognossen beschwerte. Die Metrologin Daniela Schmuki schrieb mir:
Eine Kaltfront ist eine sehr grossräumige Struktur und wenn sie sich nur leicht verschiebt, hat dies für unser kleines Land oft grosse Auswirkungen. Auch wir von SF Meteo waren überrascht, dass die Front zu früh und weiter westliche als geplant eingetroffen ist. Es tut uns leid, dass wir in der Prognose zu wenig auf die Unsicherheit beim Eintreffen der Front eingegangen sind. Die Wissenschaft ist heute auf einem sehr hohen Stand, 100% richtig kann das zukünftige Wetter jedoch nie berechnet werden, da die Atmosphäre ein chaotisches System ist. Fehlprognosen gehören also zur Meteorologie, auch wenn die zuständigen Meteorologen nach bestem Wissen und Gewissen arbeiten.
Eine kleine Anmerkung zum Wetter an der Dennlerstrasse (wo ich selber wohne): Es gab heute immerhin 4.5 Stunden Sonnenschein bei etwa 23 Grad. Ausserdem haben wir immer von einzelnen Regenschauern oder Gewittern am Sonntagnachmittag gesprochen. Eine Fehlprognose war heute, wie oben erklärt, das Timing der Front.
Ich wusste gar nicht, dass ich eine Metrologin als Nachbarin habe.
27. Mai 2010 um 23:47 Uhr

Heute hab ich mich so einiges gefragt…
- Warum ist der Sommer vom Pfingstwochenende schon wieder verschwunden?
- Warum kosten Cherry-Tomaten das dreifache von normalen Tomaten?
- Warum hab ich eine Pick-Post-Adresse (Lieferung an eine Tankstelle) und muss das Paket auf meiner Hauptpost abholen?
- Warum können Pakete aus Deutschland nicht mit der Deutschen Post verschickt werden, aber mit DHL (= höhere Zollgebühren)?
- Warum bin ich müder, obwohl ich mehr schlafe als auch schon?
- Warum bekommt man Geburtstagsgeschenke eingeschrieben retour?
- Warum macht die Schweiz noch am Eurovision Songcontest mit?
P.S. Wenn jemand an der abgebildeten Tasche Interesse hat (zum behalten, nicht um teuer zu verkaufen), darf sich bei mir melden.
1. Dezember 2009 um 00:32 Uhr
Mit meinem gestrigen Posting “Florian fragt sich, ob er der einzige ist, der das Minarett-Verbot gut findet!?” hab ich auch im Facebook eine grosse Diskussion ausgelöst. Einige scheinen richtig wütend auf mich zu sein. Ein Wunder, dass mir noch niemand die Freundschaft gekündigt hat. Die Facebook-Kommentare hab ich in diesen Beitrag reinkopiert.
24. Oktober 2009 um 00:01 Uhr
Diese Woche hat mich die VBZ mal wieder einige Male in der Kälte stehen lassen. Zeit also, wiedereinmal eine Beschwerdemail zu schreiben:
Guten Tag
Leider hab ich in den letzten Wochen vermehrt meinen Anschlussbus verpasst, da das Tram nicht pünktlich den Zielort erreicht hat.
Es handelt sich hierbei um die Tramlinie 2, die beim Farbhof jeweils nicht einfährt, wenn noch ein anderes Tram in der Haltestelle steht. Dabei ist mir vermehrt schon der Bus der Linie 31 oder 303 Richtung Schlieren bzw. Killwangen-Spreitenbach abgefahren. Warum macht das stehende Tram dem nächsten nicht Platz und fährt los? Oder warum wird nicht die zweite Tramschiene verwendet, die es bei der Endstation hat?
Zudem hab ich das Gefühl, dass ihre Chauffeure während der kalten Jahreszeit erst recht davonfahren, damit man den Anschluss nicht erwischt. Ich finde das eine Frechheit.
Ich werde wohl zukünftig zusätzliche Fahrzeit (als nach Fahrplan) einberechnen müssen, wenn ich umsteigen muss.
Daraufhin bekam ich als Antwort, dass meine Email für weitere Abklärungen weitergeleitet wurde. Und heute früh hat mich ein junger Herr von der VBZ persönlich angerufen. Ich durfte ihm mein “Problem” nochmals genau schildern. Er wird sich bemühen, dem “Fehler” nachzugehen, damit solche Unannehmlichkeiten nicht mehr vorkommen. Warum die zweite Tramschiene bei der Endstation nicht verwendet wird, konnte auch er mir nicht sagen. Tja… die liebe VBZ ist ja sehr aufmerksam, wenn Sie auf jede Beschwerde persönlich eingehen. Aber Antworten hab ich trotzdem keine bekommen.
14. Juli 2009 um 22:10 Uhr

Bis jetzt fühlte ich mich immer recht sicher, wenn ich mit dem Bus zur Arbeit unterwegs war. Vorallem die modernen Doppelgelenkbusse der Linie 31 sind gross und komfortabel – sogar klimatisiert. Doch heute auf dem Weg zur Arbeit sah ich einen Bus bei einer Haltestelle abgestellt, dahinter einen Lastwagen (der wohl in den Trolleybus reingefahren war). Auf jeden Fall waren die hinteren Fensterscheiben zersprungen…
Sollte ich nun die hinteren Sitzplätze meiden? Ist Busfahren gefährlich? Ich hab nachgefragt.
Christina Bürge, Kundenservice, Verkehrsbetriebe Zürich:
Bei einer Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer kann ein zerspringen von den Fenstergläsern nicht ausgeschlossen werden. Da sind auch Schnittwunden möglich. Allerdings ist dies sehr selten und bei neueren Bussen immer wie unwahrscheinlicher. Glücklicherweise ist ein Unfall wie Sie ihn heute Morgen gesehen haben höchst selten und somit auch die Verletzungsgefahr eher klein. Viel öfters sind Fahrgäste gefährdet die sich nicht festhalten, vorallem wenn Sie keinen Sitzplatz haben, und schon bei einer Notbremsung fallen und sich dabei Verletzen. Wir empfehlen deshalb immer sich in einem fahrenden Bus sich wenn möglich zu setzen und gut festzuhalten.
Alles klar!