Regenbogenfamilien

17. Juni 2010 um 16:38 Uhr

Seit dreieinhalb Jahren ist es in der Schweiz nun möglich, eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft eintragen zu lassen. Dieses Gesetz verbietet jedoch, dass Kinder mit homosexuellen Eltern aufwachsen. Eine repräsentative Umfrage zeigt nun aber, dass sich mittlerweile 53 Prozent der Bürger für ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ausspricht. Der Verein Gleiche Chancen für alle Familien hat daher nun eine Petition eingereicht.

Unter dem Titel Mama lesbisch, Papa schwul zeigte das Schweizer Fernsehen gestern einen interessanten Report:

Mama lesbisch, Papa schwul
[Danke Roger für den Link]

Mein Kommentar zum Thema:

Schon seit einigen Jahren hat ein Exfreund von mir zwei Kinder mit einem lesbischen Paar zusammen. Diese Art von Familie empfand ich und sogar andere schwule Kollegen immer etwas “seltsam”. Doch eigentlich ist eine Regenbogenfamilie nichts anderes als eine Patchworkfamilie – und dies gibt es schon lange. So hat mittlerweile auch ein bekanntes Schwulenpaar von mir – sie leben seit 6–7 Jahren in einer Partnerschaft – den Wunsch nach eigenen Kindern geäussert.

Ob man nun gleichgeschlechtliche Elternschaft befürwortet oder nicht, sei dahingestellt. Wer den Wunsch nach Kindern hat, soll sich diesen Traum verwirklichen können, die Homosexualität soll dabei keine Barriere dafür sein. Für mich persönlich ist “Kinder haben” kein Thema. MIr genügt es, einen Göttibub zu haben, den ich auch regelmässig sehen kann.

Kribbeln im Kopf

12. April 2010 um 19:48 Uhr

Heute hatte ich tagsüber ab und zu so ein Kribbeln im (Hinter-)Kopf. Es fühlte sich an wie wenn man eine Gänsehaut hat oder der Fuss einschäft. Dachte zuerst, dass vielleicht eine Migräne in Anmarsch ist und nahm vorsorglich eine Tablette. Das Kribbeln trat heute Abend dann wieder auf, aber keine Kopfschmerzen. Vor einer Woche hatte ich bei der Arbeit das gleiche in der Hand, die taub wurde. Woran mag das liege? Körperlicher oder psychischer Stress?

Wenn es um die Gesundheit geht, hiflt Google oft weiter. Doch oft wird gleich das Schlimmste diagnostiziert und ein sofortiger Besuch beim Arzt empfohlen. In meinem Fall könnte ich gemäss dem Forum von med1 Multiple Sklerose (MS) haben. Aber oft steckt Unwissen und grosse Angstmacherei dahinter. Auf eurogrube.de hab ich dann diese (von meiner Sicht professionelleren) Infos erhalten:

Die Ursachen für dieses Kopfkribbeln oder den Druckkopfschmerz sind sehr vielseitig. Unter anderem können Verspannungen der Nackenmuskulatur und Stress zu unangenehmen Druck führen. Aber auch hormonelle Störungen oder Schwankungen, Erkältungen und Durchblutungsstörungen im Kopfbereich können Druck und Kribbeln im Kopf auslösen. Durchblutungsstörungen im Kopfbereich können bereits durch starke Blutdruckschwankungen entstehen. [...] Flüssigkeitsmangel kann ebenfalls Kopfschmerzen oder Kribbeln verursachen.

Ich denke, dass es eher an Letztgenanntem liegt und ich heute einfach zuwenig getrunken habe. Und Stress kann es natürlich auch sein…

Sie nannte mich Brüderli

30. Januar 2010 um 14:55 Uhr

Eigentlich weiss ich gar nicht mehr, wie ich vor ein paar Jahren auf Krötengrün gestossen bin. In diesem Blog schrieb Frau Flocke über Gott und die Welt, über alltägliches – witzig und charmant. Durch Rätsel und andere Aktionen (z. B. Kröten-Chor) bezog sie ihre Leser immer mit ein. Die Beiträge von Frau Flocke las und kommentierte ich immer sehr gerne. Eine zeitlang hatten wir sogar engeren E-Mail-Kontakt, schrieben uns sogar Ansichtskarten aus den Ferien. Viel wusste ich nicht über die (scheinbar) ältere Dame aus Berlin. Sie zeigte sich auch nie mit Bild in ihrem Blog (nur einmal hab ich ein Foto von ihr per E-Mail erhalten). Sie war so fasziniert von uns Schweizern – sie gab mir den Übername “Brüderli” – so dass ich als Gastautor in ihrem Blog über unser Land schreiben durfte:
Die Schweiz – Das sprachliche Multikultiland
Samichlaus, Schmutzli und Grittibänz
Schweizer Eigenheiten (Teil 1)
Schweizer Eigenheiten (Teil 2)
Sechseläuten

Betroffen musste ich heute lesen, dass die liebe Bloggerin Flocke von Krötengrün Mitte Dezember 2009 verstarb. Möge ihr Blog noch lange als Erinnerung im grossen World Wide Web bestehenbleiben.

iPad – Top oder Flop?

27. Januar 2010 um 23:46 Uhr

Nach iMac, iBook, ipod und iphone folgt nun der oder das iPad – ein flacher Tablet-PC, der einem übergrossen iPhone gleicht. Das iPad ist die neue Errungenschaft aus dem Hause Apple und liegt irgendwo zwischen einem iPhone und einem Notebook. Und wie zum Beispiel hier nachzulesen ist, scheint dieses neue Hightechgerät einige Mängel aufzuweisen. Da bin ich als Apple-Fan doch etwas enttäsucht und bezweifle, dass das iPad so erfolgreich einschlagen wird wie damals der iPod. Ach ja, wann kommt der iPud?

Folgen der Schweinegrippe-Impfung

13. November 2009 um 20:06 Uhr

Hab gerade diese Mail bekommen. Wie ernst man es nehmen darf und ob es der Wahrheit entspricht, kann ich nicht sagen. Aber vorerst werde ich mich mal nicht impfen lassen.

Betreff: WG: Impfen bzw. Impfverstärker und Folgen

Ein interessanter Artikel zur Schweinegrippeimpfung…
DAS schreibt eine Ärztin!!
*Wer es noch nicht weiß:*

Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe *Pandemrix® und
Focetria®,* enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) *Squalen*.

Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als
Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % *(also jeder Vierte) * auch*
*solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit , mit
*chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), *neben Gedächtnis-
und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen,
Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert.

Die Krankheit kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.
Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.
Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper
gefunden, bei den Geimpften aber nicht Erkrankten bei 0 %.
Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US-
Verteidigungsministerium anerkannt.

*Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen
Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen
Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und
Fibromyalgie etc. leiden werden.*

*Geben Sie dieses Schreiben an möglichst viele ihrer Bekannten weiter*

Juliane Sacher
Fachärztin für Allgemeinmedizin
www.praxis-sacher.de

7 bis 10 Tage Duschverbot?

3. November 2009 um 22:42 Uhr

Dass bei uns in der Siedlung – einer sechsjährigen Neuüberbauung – unnötigerweise immer mal etwas saniert wird, bin ich mir gewöhnt. So wurden dieses Jahr bereits alle Küchentürchen ersetzt (wofür ich beim letzten Wohnungswechsel – vor der Sanierung – bis zu 450 Franken für ein Türchen mit Kratzer zahlen musste). Und heute war folgende Mieterinformation im Briefkasten:

Die Nasszellen in Ihrer Wohnung werden [...] in Garantie saniert. Es werden je nach Wohnung verschiedene Arbeiten ausgeführt. Die Arbeiten werden pro Wohnung nur jeweils in einer Nasszelle vorgenommen, damit die zweite weiterhin zur Verfügung steht. [...] Die entsprechenden Nasszellen sollten vollständig geräumt sein [...] Die Arbeiten dauern jeweils inkl. Trocknungszeiten ca. eine bis eineinhalb Wochen. [...]

Ich soll eine bis eineinhalb Wochen nicht mehr duschen? Ich hab ja schon eine zweite Nasszelle, die besteht aber nur aus einer Toilette und einem Lavabo. Das geht also gar nicht! Das werd ich mal abklären…

Chatten war gestern

29. Juni 2009 um 23:06 Uhr

Heute hab ich im Purplemoon-Chat von L. aus B. diese Message erhalten:

Du bist der Schönste mann wo ich kenne einfach super geil+sexy !!!!!!!! Was muss ich dir sagen.
Hast du deine MSN von dir+auch deine Natel nummer von dir? Das meine MSN Adresse xxx@xxx.com + meine Natel nummer 079 xxx xx xx,
ich komme von B.! Mich würz Feuen das wie mal uns trefen.
Lg L.
hast du facebook??

Hoppla, wie schnell das heutzutage geht. Soll ich ihm gleich einen Heiratsantrag machen oder erst die Deutsche Rechtschreibung beibringen?

Homosexuelle Pinguine als Eltern

4. Juni 2009 um 22:16 Uhr

2009_06_04

Nach der gestrigen Zooführung gab es heute einen passenden Zeitungsartikel über zwei schwule Pinguine. Im Zoo Bremerhaven haben zwei männliche Pinguine ein fremdes Ei ausgebrütet und kümmern sich nun vorbildlich um den Nachwuchs. Mehr zu dieser Story hier.

Du brauchst keinen Typen

21. Mai 2009 um 23:16 Uhr

2009_05_19_3

Diese Woche las ich in einem Zeitschrifteninserat:

Für das besondere Kribbeln
brauchst du doch
keinen Typen!

Eine Beziehung zu führen oder nur sich zu verlieben kann viel zu kompliziert sein. Davon hab ich die letzten 2 Monate genug erlebt und geschrieben (z.B. hier, hier, hier oder hier).

Wenn ich wie gestern neue Leute kennenlerne, mit denen ich einen tollen Abend erleben kann, hab ich schlussendlich mehr davon. Ich muss mir dabei keine Gedanken und den Stress nach dem “Wieso?”, “Weshalb?” oder “Warum?” machen. Dies scheint aber wohl einer der wenigen Vorteile des Single-Lebens zu sein. Ob ein Duschmittel (in dem es im Inserat geht) jedoch das besondere Kribbeln vermitteln kann? – Daran zweifle ich.

Du gleichst Oliver Pocher!

19. Mai 2009 um 20:06 Uhr

2009_05_19

Seit ich in den Chats oder auf Facebook dieses Bild mit dem Kurzhaarschnitt habe, hat man mir schon öfters geschrieben, ich würde Oliver Pocher gleichen. Doch wenn ich den direkten Vergleich (Bild oben) mache, finde ich nicht, dass ich ihm ähnlich bin. Oder? Das einzige, was wir gemeinsam haben, ist der Jahrgang (1978). Nicht zu vergessen: Der beste Jahrgang!
:-)