Du brauchst keinen Typen

21. Mai 2009 um 23:16 Uhr

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Diese Woche las ich in einem Zeitschrifteninserat:

Für das besondere Kribbeln
brauchst du doch
keinen Typen!

Eine Beziehung zu führen oder nur sich zu verlieben kann viel zu kompliziert sein. Davon hab ich die letzten 2 Monate genug erlebt und geschrieben (z.B. hier, hier, hier oder hier).

Wenn ich wie gestern neue Leute kennenlerne, mit denen ich einen tollen Abend erleben kann, hab ich schlussendlich mehr davon. Ich muss mir dabei keine Gedanken und den Stress nach dem “Wieso?”, “Weshalb?” oder “Warum?” machen. Dies scheint aber wohl einer der wenigen Vorteile des Single-Lebens zu sein. Ob ein Duschmittel (in dem es im Inserat geht) jedoch das besondere Kribbeln vermitteln kann? – Daran zweifle ich.

Du gleichst Oliver Pocher!

19. Mai 2009 um 20:06 Uhr

2009_05_19

Seit ich in den Chats oder auf Facebook dieses Bild mit dem Kurzhaarschnitt habe, hat man mir schon öfters geschrieben, ich würde Oliver Pocher gleichen. Doch wenn ich den direkten Vergleich (Bild oben) mache, finde ich nicht, dass ich ihm ähnlich bin. Oder? Das einzige, was wir gemeinsam haben, ist der Jahrgang (1978). Nicht zu vergessen: Der beste Jahrgang!
:-)

Geschützt: Luststeigende Wirkung

5. Mai 2009 um 22:53 Uhr

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Chlamydien – gefährliche Sexkrankheit

28. März 2009 um 12:35 Uhr

Folgenden Beitrag hab ich aus der Sicht von Homosexuellen geschrieben. Das Thema betrifft aber auch Heterosexuelle (für die es hier weiteres Infomaterial gibt).

2009_03_27

20 Minuten schrieb gestern:

Experten schlagen Alarm: Chlamydien werden zur gefährlichen Volkskranheit. Für das Bundesamt für Gesundheit BAG jedoch kein Grund zur Eile.

Vor zwei Wochen hab ich mich mit diesem Thema ausführlicher befasst. Mein Hausarzt hatte anhand der bei mir aufgetretenen Symptome Chlamydien diagnostiziert. Bei den durchgeführten Tests konnten aber weder Chlamydien noch andere Geschlechtskrankheiten nachgewiesen werden (hätte mich auch sehr gewundert, da ich nie ungeschützten Sex hatte).

Das Thema beschäftigte mich aber doch sehr, vorallem weil ich eine Woche auf das Resultat warten musste. Ich fragte mich, ob man sich trotz Safer Sex anstecken kann? Ich schrieb Dr. Gay (eine Dienstleistung der Aids-Hilfe Schweiz). Er schrieb mir zurück, dass die Übertragung von Chlamydien bei allen sexuellen Praktiken möglich sei, wenn Schleimhäute mit dem infektiösen Erreger in Berrühunrg kommen. Auch oral, wenn beispielsweise der Partner eine Infektion im Mund hat. Auch ist die Ansteckung durch eine “Schmierinfektion” möglich, durch Kontakt des Erregers am Penis durch die Hand des Partners (weil er sich z.B. vorher auch an seinem Penis berührt hatte).

Der Zeitungsbericht gestern hat mir nun gezeigt, dass die Geschlechtskrankheit Chlamydien (welche zur Unfruchtbarkeit führen kann) ein grosses Problem geworden ist. Das BAG sieht jedoch kein Handlungsbedarf, weil ihnen zuwenig Daten für eine genaue Strategie vorliegen. Dies finde ich erschreckend. Über HIV ist man bestens informiert, über alles andere viel weniger. Damit konfrontierte ich erneuert Dr. Gay und fragte ihn, warum eine Prävention in diesem Bereich nicht grösser angelegt würde. Er schrieb:

Sexuell übertragbare Infektionen sind Bestandteil unserer Prävention. Die Broschüre LOVE BUGS gibt Auskunft dazu. In der Broschüre „Sicheres Vergnügen“ hat es ein Kapitel zu „ungebetene Gäste“ (S. 12). Dort machen wir auf die sexuell übertragbaren Infektionen aufmerksam – und was man tun kann. Männer, welche sich öfters mit verschiedenen Männern vergnügen, empfehlen wir sich regelmässig auf sexuell übertragbare Infektionen testen zu lassen, auch wenn sie keine Symptome haben (S. 15). Die Broschüre kann hier herunter geladen werden: Bei jeder sexuellen Aktivität oder Praktik ist eine Infektion mit einer sexuell übertragbaren Krankheit möglich. Nur kein Sex haben ist sicher, aber nicht unbedingt gesünder. Meine Aufgabe ist es, die Menschen zu beraten und sie auf Risiken aufmerksam machen, aber wie sie mit Sex umzugehen haben, kann ich nicht vorzuschreiben.

Fazit: Mich hat das ganze Thema sensibilisiert. Besonders als Single sollte man nicht gleich mit jedem (bzw. jeder) ins Bett steigen.

Ohne Ehrlichkeit kein Vertrauen

23. Februar 2009 um 22:47 Uhr

Ehrlichkeit ist ein Punkt, der ich sehr wichtig finde in für eine Beziehung. Ohne Ehrlichkeit fehlt das Vertrauen. Dazu hab ich folgenden Artikel gefunden: Ehrlichkeit in der Beziehung (und weitere Beziehungstipps):

Wenn wir lügen, dann versuchen wir, bestimmte Tatsachen oder Vorhaben zu vertuschen. Notlügen oder kleinere Unehrlichkeiten sind nicht weiter schlimm und sogar völlig normal. Statistisch gesehen bringen wir es auf mehrere kleinere Lügen täglich. Plötzlich standen wir im Stau, nur weil wir zu spät losgefahren sind. Oder unser Auto hatte eine Panne, weil wir den Termin verschwitzt haben. Diese kleineren Flunkereien erleichtern uns das Leben dort, wo zuviel Ehrlichkeit nur weitere Fragen aufwerfen würde. Zudem werden wir mit Notlügen wahrscheinlich niemanden ernsthaft auf die Füße treten oder gar verletzen. So gut wie kein Mensch ist immer ehrlich und kann eine blütenreine Weste vorweisen. Problematisch wird das Ganze erst dann, wenn wir den Partner ernsthaft belügen.

Muss eine Beziehung ohne Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit auskommen, dann treten häufig enorme Beziehungsprobleme auf. Der Part, der ständig belogen wird, verliert mit der Zeit das Vertrauen in seinen Partner. Mit krankhafter Eifersucht und falschen Verdächtigungen schafft er sich dann seine eigene Wahrheit. Oft beruht diese auf Indizien und hat selten was mit der Wirklichkeit zu tun. Die daraus resultierenden Schwierigkeiten sind meist ernsthafter Natur und können eine Beziehung stark belasten. Begegnen Sie aus diesem Grund Ihrem Partner stets mit Ehrlichkeit. Er wird es Ihnen danken. Nicht nur, dass Sie mehr Vertrauen genießen, Sie werden auch weniger mit Eifersucht zu kämpfen haben. Denn sieht Ihr Partner keine Veranlassung Ihnen zu misstrauen, dann wird er Ihre Äußerungen weniger hinterfragen.

Mit Ehrlichkeit können Sie bereits am Anfang der Beziehung abschätzen, ob die Verbindung für die Ewigkeit bestimmt sein könnte oder nicht. Gerade zu Beginn sorgt permanente Ehrlichkeit für häufigen Zoff. Dafür wissen aber beide Seiten woran sie sind. Spätere Überraschungen werden durch diese frühzeitige Aufrichtigkeit weitestgehend vermieden. Wenn Sie sich so geben wie Sie sind und Ihren Partner mir Ehrlichkeit verschrecken, dann sollten Sie Ihre Partnerwahl noch einmal überdenken.

Wenn Sie einmal damit beginnen, Ihren Partner zu belügen, dann werden Sie sich mit Sicherheit weiter in Ungereimtheiten verstricken. Zweifellos kann Ihr Partner nicht alle Ihre Lügen aufdecken und ständig Ihre Äußerungen überprüfen. Dies ist allerdings auch nicht nötig. Es reicht schon, wenn er früher oder später eine Ihrer Lügen entlarvt. Je nach Schwere kann das Vertrauen schon bei einmaliger Unehrlichkeit zerstört werden. Und wenn Sie Pech haben, werden Sie es zukünftig immer sehr schwer haben, Ihren Partner von Ihrer Ehrlichkeit zu überzeugen. Hüten Sie sich daher vor Lügen, die Sie nicht mehr kontrollieren können. Die meisten glauben, Geheimnisse perfekt bewahren zu können. Doch sie vergessen dabei Ihre unbewusste Körpersprache. Diese richtig zu beherrschen, ist eine Kunst für sich. Nur die wenigsten sind geborene Lügner und können andere fortlaufend blenden.

So verletzend Lügen sein können, so gut ist die aufrichtige Ehrlichkeit für eine harmonische Partnerschaft. Auch wenn die Meinung vorherrscht, dass Lügner mehr im Leben erreichen, auf Ehrlichkeit in einer Beziehung zu verzichten, macht sich langfristig definitiv nicht bezahlt.

Quelle: www.verfuehrung.info

Muss alles schwul sein?

13. Januar 2009 um 23:12 Uhr

Als Teenager liebte ich die Comics von Tim und Struppi. Auch die gleichnamige Zeichentrickserie schaute ich gerne. Und jetzt schreibt Matthew Parris von der Times, Tim sei schwul. 20 Minuten schreibt dazu:

«Hunderttausend heulende Höllenhunde!» schreibt Parris, «Ist es nicht offensichtlich? Manchmal ist es schwierig zu verstehen, worüber eigentlich eine Debatte stattfinden könnte. […] Ein Junge mit süssem Gesicht, der hingebungsvoll seinen flauschigen Zwergterrier liebt, dessen nächste Kumpel ein unzertrennliches Paar Melonen tragende Detektive sind und dessen einzig echte weibliche Freundin eine Operndiva ist … und sie wollen mir weismachen, Tim sei nicht gay?»

Aber das ist noch nicht alles. Heute stand in der Zeitung, dass auch David Hasselhoff schwul sein soll und sein Auto K.I.T.T. sowieso.

Schon seit ein paar Jahren ist Metrosexuell völlig in. Und in den Medien ist Schwul sein sehr trendy. Weiss nicht, was ich davon halten soll!? Finde es schön, wenn man so offen und tolereant mit dem Thema umgeht. Andererseits find ich es völlig daneben, wenn alles nun schwul sein soll!

Geschützt: Meine Jahreslosung 2009

1. Januar 2009 um 18:43 Uhr

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Asbest-Alarm im Tram

22. Oktober 2008 um 21:11 Uhr

Die Schlagzeile von gestern Abend schockiert jeden Pendler: Asbest-Alarm im Tram. Und heute weitere Details: Asbest im 2er-Tram. Das Tram, mit dem ich jeden Tag zur Arbeit hin- und zurückfahre. Bin ich nun gesundheitlich gefährdet oder gar in Gefahr?

Bern wird schwul

15. Oktober 2008 um 23:37 Uhr

Was für eine Schlagzeile heute im Blick am Abend. Das verschlafene Bern scheint aufzuwachen, den neuerdings boomt dort die Gayszene (so dass sogar Bern Tourismus damit im Ausland wirbt). Ob True Colors, Bubennacht oder neu auch Schwuler Freitag, das Angebot und Interesse wächst in der helvetischen Hauptstadt.

Ich war schon vor 6 Jahren an der TrueColor-Party oder letztes Jahr an einer Bubennacht. Location und Leute sind top – Stimmung und Sound hebt sich aber nicht von anderen Parties ab. Daher bezweifle ich auch, dass Bern das Schwulen-Mekka Zürich ablösen wird.