Heute war ich ganz spontan mit Tom im Cirque du Soleil. Während zwei Stunden tauchten wir in eine bunte Traumwelt ein mit fantastischer Akrobatik und witzigen Showeinlagen. Über die Show:
Auf dem Gipfel eines Vulkans, tief in einem Wald voller Magie, beginnt eine außergewöhnliche Welt. Eine farbenprächtige Welt, in der alles möglich ist. Die Welt von Varekai.
Vom Himmel schwebt ein Mann. Sein Fallschirm lässt ihn sanft zu Boden gleiten. Er ist allein. Die Geschichte von Varekai beginnt. Ein Abenteuer mit magischen Momenten, unglaublichen Begegnungen und fantastischen Kreaturen. Ein Abenteuer am Rande der Zeit. [...]
Das sehenswerte Programm Varekai (was in der Sprache der Roma soviel bedeutet wie “ganz gleich wohin” oder “wohin auch immer” ist noch bis nächsten Sonntag (24.10.2010) in Zürich zu sehen.
Der Vorspann meiner Lieblingssoap war so was von veraltet, dreiviertel der Schauspieler war bereits nicht mehr dabei. Nun kommt Gute Zeiten, Schlechte Zeiten mit gleich zwei neuen Versionen, um alle GZSZ-Stars zu zeigen:
Mutig besuchte ich mit Dani und Achim am Freitag das OrangeCinema am Zürichhorn. Mutig, weil wir an einem Freitag den 13. ein Open-Air-Kino besuchten ohne zu wissen, was für ein Film läuft. Auf dem Programm stand die Orange Night, in der ein Überraschungsfilm gezeigt wurde.
Nachdem wir bereits über 2 Stunden vor Filmbeginn die Sitzplätze reservierten, wurden wir kulinarisch verwöhnt – zu Gourmet-Preisen. Der Veranstalter bzw. Werbepartner offerierte aber immerhin ein Gläschen Prosecco und (wie immer) ein Glace. Bei der kurzen Ansprache wurde dann verraten, dass ein Liebesfilm gezeigt wird. “Oh nein”, dachte ich, Liebesfilme mag ich nicht so. Vorallem wenn es um Beziehungsstress geht – das hab ich selbst schon genug oft miterlebt. Schon der Titel The Juliet Letters – Briefe an Julia lies nichts gutes heissen. Doch es kam ganz anders. Es war eine rührende Gesichte über eine Frau, die nach über 50 Jahren auf die Suche nach ihrem Romeo Lorenzo war. Die rührende Story ging dem einen oder anderen Kinobesucher schon ans Herz.
Ich genoss die Atmosphäre des Open-Air-Kinos direkt am Zürichsee unter sternenklarem Himmel (ja, es regnete dieses Jahr nicht). Zudem sass ich zwischen zwei lieben Jungs und erhaschte während dem Film sogar eine Sternschnuppe…
Heute hab ich meinem Blog etwas Kosmetik unterzogen. So hab ich die Beitragsspalte etwas breiter gemacht. Vor einigen Jahren ist man bei Websiten noch von einer Bildschirmauflösung von 800 x 600 Pixeln ausgegangen. Heute ist 1024 x 768 Pixel Standard, wenn nicht sogar schon viel grösser. Wenn Du nun einen waagrechten Scrollbalken auf dieser Website siehst, ist Dein Bildschirm definitiv zu klein bzw. die Auflösung viel zu grob.
Ein weiteres Ziel der Anpassungen war es, Youtube-Videos zukünftig in einer anständigen Grösse anzeigen zu lassen, ohne ein Extra-Fenster öffnen zu müssen (was ich allerdings bei Bildern mit dem schönen Plugin Colorbox belassen habe). Die Titelbilder sind natürlich auch breiter (ausser natürlich bei älteren Beiträgen). Durch die breiteren Textspalten hab ich auch Schriftschnitt und -grösse für bessere Lesbarkeit angepasst. Farblich sind die Links nun grau, damit sich diese besser abheben und die Titel grün, damit etwas mehr Farbe ins Spiel kommt.
Seit dreieinhalb Jahren ist es in der Schweiz nun möglich, eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft eintragen zu lassen. Dieses Gesetz verbietet jedoch, dass Kinder mit homosexuellen Eltern aufwachsen. Eine repräsentative Umfrage zeigt nun aber, dass sich mittlerweile 53 Prozent der Bürger für ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ausspricht. Der Verein Gleiche Chancen für alle Familien hat daher nun eine Petition eingereicht.
Unter dem Titel Mama lesbisch, Papa schwul zeigte das Schweizer Fernsehen gestern einen interessanten Report:
[Danke Roger für den Link]
Mein Kommentar zum Thema:
Schon seit einigen Jahren hat ein Exfreund von mir zwei Kinder mit einem lesbischen Paar zusammen. Diese Art von Familie empfand ich und sogar andere schwule Kollegen immer etwas “seltsam”. Doch eigentlich ist eine Regenbogenfamilie nichts anderes als eine Patchworkfamilie – und dies gibt es schon lange. So hat mittlerweile auch ein bekanntes Schwulenpaar von mir – sie leben seit 6–7 Jahren in einer Partnerschaft – den Wunsch nach eigenen Kindern geäussert.
Ob man nun gleichgeschlechtliche Elternschaft befürwortet oder nicht, sei dahingestellt. Wer den Wunsch nach Kindern hat, soll sich diesen Traum verwirklichen können, die Homosexualität soll dabei keine Barriere dafür sein. Für mich persönlich ist “Kinder haben” kein Thema. MIr genügt es, einen Göttibub zu haben, den ich auch regelmässig sehen kann.
Ich habe mich schon länger als GZSZ-Zuschauer geoutet. Seit ein paar Jahren schaue ich nun schon Deutschlands älteste Soap, die heute 18 Jahre alt geworden ist. Leider sind von den Schauspielern nicht mehr viele dabei bzw. es sind viele neue hinzugekommen. Einer, der mir gut in Erinnerung geblieben ist – weil ich ihn sympatisch und auch sexy finde – ist Oliver Bender.
Ich hab mich gefragt: Was macht Oliver Bender heute? Dabei stiess ich auf DocLove, die erste schwule Webserie Deutschlands, in der er den schwulen Barkeeper Michi spielt. 3min.de schreibt:
Autor Martin Schacht persifliert die Homo-Szene mit einer Mischung aus Sex an the City, Queer as Folk und Dr. House. [...] In der ersten Staffel um den sarkastischen und beziehungsscheuen Psychologen Tom Sailer, Spitzname „Doc Love“, wird genussvoll der alltägliche schwule Wahnsinn seziert – vom One-Night-Stand bis zum Beziehungsproblem, von Fakern bei der Kontaktsuche im Internet bis zur inflationären Verwendung des Schimpfwortes „Schwuchtel“ unter Jugendlichen.
Die Handlung spielt zwischen den beiden Welten Praxis und Darkroombar. In der Praxis ist Psychologe Tom zuhause, in der Bar jobbt sein Liebhaber Michi. Was mit einer Therapiestunde beginnt, wird manchmal beim Bier gelöst und umgekehrt. Den Humor gewinnt „Doc Love“ dabei immer aus der Situation, nicht daraus, dass Schwule – wie meist in deutschen Medien – dick und lustig oder dünn und lächerlich sind.
Es gibt bei mir fast keinen Tag, an dem ich nicht ein kleines Stückchen Schokolade esse. Ich liebe Schokolade, vorallem dunkle. Beim aktuellen Werbespot von Chocolat Frey fand ich den Text noch eindrücklich, der die Liebe zum Ausdruck bringt. Eine Liebe, die man nicht unbedingt nur zur Schokolade haben kann, sondern auch zu einem Menschen:
LIebe
Liebe fällt wohin sie will.
Liebe ist der Triumph der Fantasie über die Vernunft.
Liebe ist an jemanden zu denken ohne nachzudenken.
Liebe ist ein seltsames Ding – zart und bitter.
Liebe ist der Wunsch etwas zu geben und nichts zu erhalten.
Liebe ist schön.
…
Die Franzosen kommen ja immer mal auf verrückte Ideen: Im VideoclipBaby Baby Baby von Make the Girl Dance laufen nackte Girls abwechslungsweise mit einem Kassettenrekorder durch die Strassen von Paris. In dieser Version sind es gleich mehrere Girls und ein fetter Typ auf einmal… Sehenswert auch die folgende Version mit den knackigen Boys. Wenn nur nicht diese Zensurbalken wären…
Ab sofort kann mein Blog auch auf einem internetfähigen Handy (iPhone, iPod touch, Android oder BlackBerrywie) gelesen werden. Dank dem WordPress-Plugin WPtouch kommt der Blog in einem entschlankten übersichtlichen Design für eine schnellere Ladezeit daher. Die Beiträge sieht man sofort auf einem Blick (Beiträge mit Kommentaren werden mit einem roten Punkt gekennzeichnet). Im Beitrag selbst werden dann natürlich auch die Bilder/Filme geladen. Die URL bleibt die gleiche: flo.fpoint.ch.