Sonnenschein, Pulverschnee und ein paar wenige Skifahrer auf der Piste. Was will man mehr? Trotz einem Snowboard-Unfall meines Freundes (zum Glück nichts schlimmes) genoss ich mit ihm und seinen Kollegen letzte Woche ein paar Skitage in rosa Arosa.
Nachdem ich letztes Jahr Silvester in Zürich feierte, durfte ich dieses Jahr mit meinem Schatz und seinen Kollegen mit nach Andermatt. Zu zehnt fuhren wir abends mit dem Zug nach Nätschen. Dort gab es in einem Bergrestaurant ein echt superfeines Käsefondue. Durch eine sternenklare Vollmondnacht (und 8% Mondfinsternis) fuhren wir anschliessend paarweise auf Schlitten das Tal hinunter – und das war ein Riesenspass! Um Mitternacht versammelten wir uns im Dorf von Andermatt und stiessen feuchtfröhlich auf das neue Jahr an.
Nachdem der erste Januar recht ruhig angegangen wurde, stand ich einen Tag später auf Carving-Skis. Und wie ich bereits vor einigen Tagen annahm, war der Wiedereinstieg überhaupt kein Problem. Ich fuhr Ski, als ob ich die Saison davor das letzte Mal auf den Brettern gestanden wäre. Nachmittags kamen wir in einen richtigen Schneesturm, in dem ich meine Fahrkünste unter Beweis stellen konnte. Die Fahrt auf dem Sessellift war zudem eisig kalt, so dass wir beim Après-Ski einen heissen Drink oder ein heissen Bad – je nach Vorlieben – redlich verdient hatten. Von den über 200 Bildern hier ein paar Impressionen:
Zwischen Mäuseterrarium putzen und Kofferpacken melde ich mich hier kurz zu Wort. Die vergangenen Wochen vergingen wie im Fluge. Das Jahr 2009 war privat sehr impulsiv: Nach Affären, die im Nichts endeten und ausgeschweiftem Partyleben kehrt nun etwas Ruhe ein. Ich hab einen neuen Freund, mit dem ich viel Zeit verbringe und jeden Augenblick geniesse. Beruflich gab es bisher keine Veränderung, auch wenn ich mir das teilweise sehr gewünscht habe. Die Arbeit ist zwar einseitig, aber dafür herrscht ein super Arbeitsklima unter den Mitarbeitern. Und was die Gesundheit betrifft, so kann ich mich nicht beklagen. Im Allgemeinen gehts mir momentan also richtig gut und ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt.
Nach 8 Jahren werd ich diese Saison mal wieder auf Skis stehen. Ob man Skifahren ebenso nicht verlernt wie Velofahren wird sich zeigen. Heute gehts nämlich über Silvester/Neujahr mit Freund (und Kollegen von ihm) nach Andermatt. Im Keller hab ich sogar noch meine schwarz-pinken Skischuhe gefunden, die meinen Koffer gut ausfüllen. Hals- und Beinbruch kann ich da nur noch sagen.
So offen über sein eigenes Leben zu schreiben ist nicht immer gut. Schon vor über einem Jahr hab ich viele Beiträge mit Passwort geschützt, die nur von guten Kollegen und Freunden gelesen werden können. Mittlerweile hab ich aber gemerkt, dass auch das nicht immer gut ist. Man muss nicht alles über mein Leben wissen, schliesslich ist vieles sehr persönlich. Von “Toll, was du da machst” bis “Ich würde niemals so viel von mir preisgeben”, “Ich bin enttäsucht von Dir…” oder “Hier hab ich die Antworten auf meine Fragen gefunden” gab es schon die unterschiedlichsten Reaktionen von Personen, die meinen Blog gelesen haben. Darum werde ich hier auch im privaten Bereich nicht mehr alles ausplaudern.
Es gibt bei mir fast keinen Tag, an dem ich nicht ein kleines Stückchen Schokolade esse. Ich liebe Schokolade, vorallem dunkle. Beim aktuellen Werbespot von Chocolat Frey fand ich den Text noch eindrücklich, der die Liebe zum Ausdruck bringt. Eine Liebe, die man nicht unbedingt nur zur Schokolade haben kann, sondern auch zu einem Menschen:
LIebe
Liebe fällt wohin sie will.
Liebe ist der Triumph der Fantasie über die Vernunft.
Liebe ist an jemanden zu denken ohne nachzudenken.
Liebe ist ein seltsames Ding – zart und bitter.
Liebe ist der Wunsch etwas zu geben und nichts zu erhalten.
Liebe ist schön.
…
Nun sind noch ein paar Bilder der diesjährigen Black Party hinzugekommen (Danke Jürgen). Diese Partynacht wird mir in guter Erinnerung bleiben. Die nächste kommt bestimmt.