Orange Night – Kino unter Sternschnuppen

16. August 2010 um 23:38 Uhr

Mutig besuchte ich mit Dani und Achim am Freitag das OrangeCinema am Zürichhorn. Mutig, weil wir an einem Freitag den 13. ein Open-Air-Kino besuchten ohne zu wissen, was für ein Film läuft. Auf dem Programm stand die Orange Night, in der ein Überraschungsfilm gezeigt wurde.

Nachdem wir bereits über 2 Stunden vor Filmbeginn die Sitzplätze reservierten, wurden wir kulinarisch verwöhnt – zu Gourmet-Preisen. Der Veranstalter bzw. Werbepartner offerierte aber immerhin ein Gläschen Prosecco und (wie immer) ein Glace. Bei der kurzen Ansprache wurde dann verraten, dass ein Liebesfilm gezeigt wird. “Oh nein”, dachte ich, Liebesfilme mag ich nicht so. Vorallem wenn es um Beziehungsstress geht – das hab ich selbst schon genug oft miterlebt. Schon der Titel The Juliet Letters – Briefe an Julia lies nichts gutes heissen. Doch es kam ganz anders. Es war eine rührende Gesichte über eine Frau, die nach über 50 Jahren auf die Suche nach ihrem Romeo Lorenzo war. Die rührende Story ging dem einen oder anderen Kinobesucher schon ans Herz.

Ich genoss die Atmosphäre des Open-Air-Kinos direkt am Zürichsee unter sternenklarem Himmel (ja, es regnete dieses Jahr nicht). Zudem sass ich zwischen zwei lieben Jungs und erhaschte während dem Film sogar eine Sternschnuppe…

Entdeckungsreise durch den Zoo Zürich

15. August 2010 um 23:16 Uhr

Obwohl es die Tiere gewohnt sind und teilweise schon seit Geburt in einem Zoo leben, denke ich bei jedem Zoobesuch:

Tiere haben es viel schöner in freier Wildbahn.

Trotzdem ist es schön, den Tieren zuzuschauen und immer wieder etwas neues zu entdecken. So bin ich kürzlich mit Freunden im Zoo Zürich gewesen. Das Higlight bleibt nach vie vor die Masoala-Regenwald-Halle. Wenn man sich hier etwas Zeit nimmt, entdeckt man die verschiedensten Tieren, die teilweise gut getarnt oder versteckt sind.

Kleine Anpassung – grosse Wirkung

um 20:25 Uhr

Heute hab ich meinem Blog etwas Kosmetik unterzogen. So hab ich die Beitragsspalte etwas breiter gemacht. Vor einigen Jahren ist man bei Websiten noch von einer Bildschirmauflösung von 800 x 600 Pixeln ausgegangen. Heute ist 1024 x 768 Pixel Standard, wenn nicht sogar schon viel grösser. Wenn Du nun einen waagrechten Scrollbalken auf dieser Website siehst, ist Dein Bildschirm definitiv zu klein bzw. die Auflösung viel zu grob.

Ein weiteres Ziel der Anpassungen war es, Youtube-Videos zukünftig in einer anständigen Grösse anzeigen zu lassen, ohne ein Extra-Fenster öffnen zu müssen (was ich allerdings bei Bildern mit dem schönen Plugin Colorbox belassen habe). Die Titelbilder sind natürlich auch breiter (ausser natürlich bei älteren Beiträgen). Durch die breiteren Textspalten hab ich auch Schriftschnitt und -grösse für bessere Lesbarkeit angepasst. Farblich sind die Links nun grau, damit sich diese besser abheben und die Titel grün, damit etwas mehr Farbe ins Spiel kommt.

Wie küsst man richtig?

12. August 2010 um 15:04 Uhr

Vor zwei Tagen hab ich jemanden näher kennengelernt und es ist zu einem echt guten Kuss gekommen wie schon lange nicht mehr. Wie ich nämlich feststellen musste, gibt es leider viele Männer (und sicher auch Frauen), die schlecht küssen. Was ist also gut küssen? rockundliebe.de beschreibt das Vorgehen ganz gut:

[...] Dreht euren Kopf leicht seitlich, so das sich eure beiden Nasen nicht berühren, und berührt sanft eure Lippen. Als nächstes müsst ihr euren Mund langsam öffnen und gleichzeitig den Druck auf die Lippen des Partners verstärken. Und nun ganz langsam die eigene Zunge in der Mund des Partners gleiten lassen. Und dann? Ganz einfach, umkreist die Zunge des anderen, mal schneller, mal langsamer. Ihr könnt weiterhin die eigene Zunge wieder etwas zurückgleiten lassen in den eigenen Mund und dann wieder mehr in die des Partners. [...]

Das geht beim Küssen gar nicht:

  • Mundgeruch
    Tipp: Zähneputzen oder Kaugummi
  • das halbe Gesicht des Partners vollsabbern
    Tipp: auf den Mund konzentrieren
  • man spürt die Zähne des Partners
    Tipp: küssen, nicht auffressen
  • Zunge: zu wildes herumzapplen oder wie ein toter Fisch
    Tipp: sich dem Partner bzw. der Situation anpassen
  • Noch Fragen? Dann schreib einen Kommentar. Der Experte ;-) gibt gerne Auskunft.

    Die Atmosphäre – ein chaotisches System

    8. August 2010 um 21:04 Uhr

    Heute hatte ich einen schönen sonnigen Sommertag erwartet. Stattdessen herrschte richtiges Aprilwetter. Es war deprimierend und nervend, so dass ich mich bei SF Meteo über die falschen Wetterprognossen beschwerte. Die Metrologin Daniela Schmuki schrieb mir:

    Eine Kaltfront ist eine sehr grossräumige Struktur und wenn sie sich nur leicht verschiebt, hat dies für unser kleines Land oft grosse Auswirkungen. Auch wir von SF Meteo waren überrascht, dass die Front zu früh und weiter westliche als geplant eingetroffen ist. Es tut uns leid, dass wir in der Prognose zu wenig auf die Unsicherheit beim Eintreffen der Front eingegangen sind. Die Wissenschaft ist heute auf einem sehr hohen Stand, 100% richtig kann das zukünftige Wetter jedoch nie berechnet werden, da die Atmosphäre ein chaotisches System ist. Fehlprognosen gehören also zur Meteorologie, auch wenn die zuständigen Meteorologen nach bestem Wissen und Gewissen arbeiten.

    Eine kleine Anmerkung zum Wetter an der Dennlerstrasse (wo ich selber wohne): Es gab heute immerhin 4.5 Stunden Sonnenschein bei etwa 23 Grad. Ausserdem haben wir immer von einzelnen Regenschauern oder Gewittern am Sonntagnachmittag gesprochen. Eine Fehlprognose war heute, wie oben erklärt, das Timing der Front.

    Ich wusste gar nicht, dass ich eine Metrologin als Nachbarin habe.

    Neuen Job

    7. August 2010 um 22:02 Uhr

    Nun ist es offiziell: Ich hab einen neuen Job per 1. November 2010. Über die neue Herausforderung in einer Werbeagentur freu ich mich sehr.

    1 Wochenende, 3 Partys

    5. August 2010 um 14:44 Uhr

    Am vergangenen Wochenende war viel los und zum Glück spielte auch das Wetter perfekt mit.

    Am Freitagabend war ich in Basel zu Michis traditionellem Grillfest. Mit den Baslern herrscht wie jedes Jahr gute Stimmung. Nur blöd, dass ich die meisten Namen von ihnen immer vergesse, sie aber meinen nicht.

    Flo, Michèle, Marcel Jürg\'s Bowle Himbeer-Bowle Michis Gäste Michis Gäste


    Am Samstag gings weiter in den Europa-Park zur Sommernachtsparty – dem Highlight des Jahres. Nebst vielen Events erwartete uns Achterbahnfahren bis nach Mitternacht, einem ganz speziellem Feeling. Übernachtet wurde im Tipidorf. Ein einmaliges Erlebnis, das einmalig bleiben wird, denn die Europa-Park-Hotels werden von uns schon bevorzugt (wenn Sie nicht ausgebucht sind).

    Euromaus-Statue Tipidorf im Europa-Park Tipidorf im Europa-Park Michelle, Roman, Corinne, Peter, Roland, Flo Tipidorf im Europa-Park Tipidorf im Europa-Park Tipidorf im Europa-Park Tipidorf im Europa-Park Sommernachtsparty im Europa-Park Sommernachtsparty im Europa-Park


    Am Sonntag gings zurück nach Zürich an die 1.-August-Feier von Sascha und Malik. Die beiden Gastgeber sorgten um das laibliche Wohl ihrer Gäste von A bis Z. Nach dem gemütlichen Zusammensitzen auf der Terrasse wurden im Fackelschein Raketen gezündet. Ein paar wenige nahmen danach noch ein Bad im Glattparker See.

    Mit Feuerwerk ausgerüstet Feuerwerk im Glattpark Feuerwerk im Glattpark Feuerwerk im Glattpark Bester Gastgeber: Malik

    Vielen Dank an Alle für das tolle Wochenende!

    iPhone 4 bei Orange nur beschränkt erhältlich

    30. Juli 2010 um 02:23 Uhr

    Seit 00:01 Uhr bietet Orange als erster Schweizer Mobileanbieter das iPhone 4 online an, jedoch mit Ausnahmen: Das iPhone ist nur in Schwarz, 16 GB verfügbar und bestehende Kunden landen auf einer überlasteten Seite.

    Als Neukunde sollte es kein Problem sein, das iPhone 4 Schwarz 16 GB online bestellen zu können. Bei einem Test hab ich es bis zur “Kasse” geschafft. Bestehende Kunden – wie ich – müssen sich aber über “Mein Konto” einloggen, um von einem speziellen Online-Rabatt profitieren zu können:

    [...] Wir bieten Ihnen aber ausserdem noch Ersparnisse im Wert von bis zu CHF 400.–: Sie können bis zu CHF 200.– sparen, indem Sie Ihre Bestellung online aufgeben, sowie CHF 240.–/120.–, wenn Sie sich für ein 24-/12-monatiges Abo bis zum 21. August 2010 anmelden.

    Leider kommt man höchstens bis zum Login. Danach erscheint diese Meldung:

    Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde
    Aufgrund des grossen Zugriffs auf diese Seite ist unser System momentan überlastet. Wir möchten Sie bitten dadurch entstandene Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und es später nochmals zu versuchen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
    Ihr Orange Team

    Die Orange-Hotline ist derweil ebenfalls überlastet. Nach einer Wartezeit von 30 Minuten hab ich aufgegeben. Ladys First heisst ab 6.00 Uhr. Dann dürfen Frauen in einem der Orange Center im Globus ihr iPhone 4 zum Frühstück ergattern. Gemäss Insdier-Informationen sind aber z.B. beim Globus Zürich nur wenige iPhones verfügbar. Hardcore-Apple-Fans stehen bereits seit gestern Abend vor den Apple Stores. Dort gibts das neuste Kulthandy ab 7 Uhr zu kaufen.

    Geduld ist auf jeden Fall überall angesagt. Mit Lieferengpässen ist auch hier in der Schweiz zu rechnen.

    Update: Mittlerweile ist auch das 32 GB verfügbar. Ab 3.00 Uhr hat die Online-Bestellung für bestehende Kunden funktioniert.

    Dem Abgrund nahe – Klettersteig Graustock 2662 m

    20. Juli 2010 um 00:36 Uhr

    Nach den ersten Kletterversuchen auf dem Rigi vor zwei Jahren ging es diesmal auf den Klettersteig Graustock bei Engelberg – diesmal jedoch mit Ausrüstung, die wir für diese Besteigung zwingend brauchten.

    Nachdem der Klettersteig Fürenwand (1840 m) wegen Steinschlages gesperrt war, nahmen wir die 700 Meter hohe Nordwand des Graustockes in Angriff. Die Gondel brachte uns zuerst zum Trübsee und mit der Seilbahn fuhren wir weiter auf den Jochpass. Von dort wies uns ein Wegweiser zum weiss-blau-weiss markierten Weg. Entlang dem Südostgrat des Graustockes erreichten wir den ersten Aufschwung. Mit Karabinerhaken sicherten wir uns am Drahtseil. Über Gras und Fels kletterten wir auf den 2522 Meter hohen Schafberg. Doch dies war ein Kinderspiel im Vergleich zu dem was danach folgte. Über Steinplatten, Geröll und sogar etwas Schnee gelangten wir zum steilsten Aufschwung. Über Trittbügel kletterten wir an der senkrechten Felswand immer weiter nach oben. Einzige Sicherheit waren die zwei Karabinerhaken am Drahtseil. So nah waren wir noch nie am Abgrund. Das letzte Stück führte uns über den Felsgrat bs zum Gipfelkreuz auf 2661 Meter. Dort hatten wir ein wunderbares Panorama über Titlis-Spannort-Rigi-Mittelland-Pilatus und die Berner Alpen zum Wetterhorn, Schreckhorn und Finsteraarhorn. Nach einer kurzen Pause wählten wir für den Abstieg den normalen Wanderweg, der uns zurück zum Sessellift und den Gondeln führte. Leider waren wir zu spät dran und keine Bahn war mehr in Betrieb. So mussten wir nach 6 Stunden Kletterabenteuer nochmals 2,5 Stunden für den Abstieg in Angriff nehmen. Nach dieser Hardcore-Wanderung par excellence merkten wir dies noch ein paar Tage in den Füssen und Beinen.

    Es war ein wunderbarer Tag mit Kosta, Carsten und Philipp. Grosse Achtung schenkten wir Kosta, der an diesem Tag seine Höhenangst bezwang und es kaum erwarten kann, bis wir den nächsten Klettersteig in Angriff nehmen.

    Wunderbare Aussicht Klettern mit Kosta, mir, Carsten und Philipp Carsten nimmt den ersten Aufschwung in Angriff Philipp und ich, im Hintergrund der Trübsee Herrliches Panorama Klettertruppe Philipp Sprung! Kletterteam Yeah, erste Kletterwand bezwungen Murmeltier Die 10 Gebote Ich am Abgrund Steilster Aufschwung Hier gehts rauf! Senkrecht hinauf! Mutiger Kosta Kosta bezwingt seine Höhenangst Das letzte Stück wird in Angriff genommen Kletterer im Schnee Der letzte Grat Kosta an der Kletterwand Carsten an der Kletterwand Philipp an der Kletterwand Das letzte Stück Geschafft Tolles Panorama Kosta auf dem Felsgrat Hier oben waren wir Abstieg Zurück ins Tal Immer noch bei guter Laune... ...trotz schmerzenden Füssen Schadensaufnahme K.O. Nach 7,5 Stunden zurück im Tal

    Noch mehr Bilder gibts auf Facebook.

    Zwei Arten von Vorstellungsgesprächen

    14. Juli 2010 um 12:19 Uhr

    In den fast 7 Wochen als Arbeitsloser hatte ich 7 Vorstellungsgespräche. Wenn aus 100 Bewerbern 5 zu einem Gespräch eingeladen werden – und ich habe im Schnitt pro Woche ein Gespräch – tönt das doch sehr vielversprechend. Auch wenn es bisher aus unterschiedlichen Gründen nicht ganz gereicht hat, bin ich und vorallem mein Personalberater vom RAV sehr zuversichtlich, dass ich bald einen neuen Job habe.

    Während meiner Stellensuche hab ich die Erfahrung gemacht, dass es zwei Arten von Vorstellungsgesprächen gibt, bei denen oft zwei Vorgesetzte und der Stellensuchende anwesend sind:

    Bei Vorstellungsgespräch A gibt es einen strukturierten Ablauf. Zuerst wird die Firma kurz vorgestellt, danach ein Fragekatalog durchgegangen und zum Schluss genauer auf die Tätigkeit der ausgeschriebenen Stelle eingegangen. Oft gibt es eine zweite Runde, in der man einen halben oder ganzen Tag in der Firma ist. Hier geht es darum, sich gegenseitig besser kennenzulernen und abzuschätzen, ob man in diese Firma passen würde.

    Bei Vorstellungsgespräch B wirkt alles viel lockerer. Man ist sofort mit allen per Du. Die Vorgesetzten erzählen von ihrer Firma, was sie alles machen, sogar von ihrem eigenen Werdegang. Man wird völlig zugetextet und bekommt soviele Informationen auf einmal. Selbst kommt man praktisch gar nicht zu Wort (man muss den Vorgesetzten fast ins Wort fallen, damit man von sich auch mal etwas erzählen kann).

    Ehrlich gesagt gefällt mir Variante A besser. Auch wenn man total ausgequetscht wird und vieles über sich erzählen muss, weiss die Firma schlussendlich mehr über die Person, die sie einstellen möchten bzw. ob die Person den Anforderungen gerecht werden kann. Anfangs war es etwas schwierig für mich, von mir zu erzählen, aber nach ein paar Gesprächen wird es immer einfacher, denn die Fragen sind immer die gleichen wie z.B.:

  • Erzählen Sie mir was über sich.
  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was sind Ihre Schwächen?
  • Warum möchten Sie diesen Job?
  • Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen?
  • Erzählen Sie mir etwas über ihre größte Herausforderung.
  • Was hat Sie an diesem Unternehmen interessiert?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • .
    100 mögliche Fragen hat jobblog.ch detailliert aufgeführt.