Kylie Minogue – All The Lovers
14. Mai 2010 um 20:57 Uhr
In den letzten Monaten war es ruhig um die australische Sängerin Kylie Minogue. Nach ihrem letzten Konzert in der Schweiz am 1. April 2005 musste sie einen Monat später ihre Tour Showgirl überraschend absagen. Grund: Brustkrebs. Nach einer erfolgreichen Behandlung war Kylie im Frühjahr 2006 wieder in der Öffentlichkeit und setzte im Winter des gleichen Jahres ihre Tour fort. Ein Jahr später erschien ihr 10. Studioalbum X und 2009 ein Remix-Album namens Boombox.
Heute war nun Radiopremiere ihrer neuen Single All the Lovers. Einerseits ein Ohrwurm, andererseits auch nichts neues. Die leicht schrägen Töne im Refrain heben von den üblichen Beats ab. Stimmlich bleibt Kylie trotz dem mässigen Song (erhältlich ab 10. Juni 2010) die gefeierte Pop- und Stil-Ikone. Ich bin gespannt auf ihr 11. Album Aphrodite, welches am 2. Juli 2010 veröffentlicht wird.
Wann Kylie wieder auf Tour geht und in Europa gastiert, ist ungewiss. Daher hab ich aus meinem Bildarchiv ein paar Fotos von ihrem letzten Konzert in der Schweiz vor 5 Jahren rausgesucht.
Nur alleine glücklich
um 00:57 UhrDass Liebe und Schmerz ganz nah beinander liegen, hab ich hier kürzlich geschrieben. Ist man alleine, wünscht man sich jemanden auf seiner Seite. Hat man jemanden, muss man damit rechnen, früher oder später verletzt zu werden.
Ich bin zum Schluss gekommen, dass das Leben in diesem Punkt einfach beschissen ist und man sich damit abfinden muss. Man muss lernen, für immer alleine zu bleiben. So hat mir jemand kürzlich geschrieben: “Man wird alleine geboren und man stirbt alleine”. Alles andere ist eine Illusion, was nur für einen Augenblick hinhält und früher oder später brutal zerstört wird. Man muss lernen, dies realistisch zu sehen, auch wenn man sich was anderes wünscht. Nach etlichen Beziehungen (und was ich in meinem Umkreis so sehe) hab ich mich damit abgefunden, dass es wohl so sein muss, auch wenn es traurig ist: nur alleine kann man glücklich sein.
Doc Love – schwule Websoap
11. Mai 2010 um 23:28 UhrIch habe mich schon länger als GZSZ-Zuschauer geoutet. Seit ein paar Jahren schaue ich nun schon Deutschlands älteste Soap, die heute 18 Jahre alt geworden ist. Leider sind von den Schauspielern nicht mehr viele dabei bzw. es sind viele neue hinzugekommen. Einer, der mir gut in Erinnerung geblieben ist – weil ich ihn sympatisch und auch sexy finde – ist Oliver Bender.

Ich hab mich gefragt: Was macht Oliver Bender heute? Dabei stiess ich auf DocLove, die erste schwule Webserie Deutschlands, in der er den schwulen Barkeeper Michi spielt. 3min.de schreibt:
Autor Martin Schacht persifliert die Homo-Szene mit einer Mischung aus Sex an the City, Queer as Folk und Dr. House. [...] In der ersten Staffel um den sarkastischen und beziehungsscheuen Psychologen Tom Sailer, Spitzname „Doc Love“, wird genussvoll der alltägliche schwule Wahnsinn seziert – vom One-Night-Stand bis zum Beziehungsproblem, von Fakern bei der Kontaktsuche im Internet bis zur inflationären Verwendung des Schimpfwortes „Schwuchtel“ unter Jugendlichen.
Die Handlung spielt zwischen den beiden Welten Praxis und Darkroombar. In der Praxis ist Psychologe Tom zuhause, in der Bar jobbt sein Liebhaber Michi. Was mit einer Therapiestunde beginnt, wird manchmal beim Bier gelöst und umgekehrt. Den Humor gewinnt „Doc Love“ dabei immer aus der Situation, nicht daraus, dass Schwule – wie meist in deutschen Medien – dick und lustig oder dünn und lächerlich sind.
Die Serie “Doc Love” (bisher 12 Folgen) gibt es auf 3min.de zu sehen!
Aus der Qualm
10. Mai 2010 um 21:20 UhrVorletzten Sonntagmorgen war ich beim Bäcker, der auch ein Cafe führt. Ich war erstaunt, wieviele Leute trotz Regen und kühlen Temperaturen draussen sassen. Erst dann wurde mir klar: Seit 1. Mai haben wir in Zürich Rauchverbot! Viel Tam-Tam wurde darum gemacht, ob und wie man das Rauchverbot umsetzen kann.
Vorgestern war ich nun seit der Einführung das erste Mal an einer Party und in einem Club. Der prognostizierte Gestank nach Schweiss und Alkohol blieb fern. Vielleicht liegt es daran, dass Schwule mehr auf ein gepflegtes Erscheinungsbild schauen? Obwohl, beim tanzen sind viele ins Schwitzen gekommen. Auf jeden Fall war es richtig angehm, das erste Mal im Leben ohne Qualm abzufeiern. Die Raucher mussten zwar vor die Tür. Aber ich konnte deswegen keinen fluchen hören. Trotzdem entdeckte ich beim Tanzen den einen oder anderen, der heimlich gebückt ein paar Züge seiner Zigarette nahm. Nichts desto trotz fand ich es toll, nach einer Partynacht nicht verqualmt nach Hause zu kommen. Und auch meine Kontaktlinsen hatten ihre Freude daran: keine brennenden Augen mehr. Also auf zur nächsten Party!
White Party 2010
9. Mai 2010 um 17:09 Uhr
Wahrscheinlich hatte ich meine Erwartungen an die diesjährige White Party etwas hoch gesteckt. Nach der grandiosen Black Party letzten Winter gab es ein grosses Wiedersehen mit Robert, Stefano, Jürgen (auf den ich mich besonders freute) und vielen anderen. Die Stimmung beim Apéro war ausgelassen auch zu Beginn der Party super. Doch irgendwann in den frühen Morgenstunden erreichte mich ein Tief. War die Party doch nicht so gut? Wo waren meine Leute plötzlich? Ich hatte sie in den weissen Menschenmassen aus den Augen verloren. Doch ich rappelte mich wieder auf und traf noch auf einige andere bekannte Gesichter wie Christian, Adrian und auch auf Roger, Dave und Michi. Schlussendlich ging ich sogar noch mit Marco (den ich im Gym kennengelernt hatte) an die Afterparty ins Lotus und tanzte bis in die frühen Morgenstunden.
Anmerkung: Einige Bilder wurden mit dem Handy gemacht, daher die schlechte Qualität.
Liebe und Schmerz
4. Mai 2010 um 00:33 Uhr
Was eine rote Rose für mich bedeutet, hab ich bereits hier schon einmal geschrieben. So schön die Blüten dieser Blume sind, so hat sie auch was unschönes an sich: ihre Stacheln. Darum bin ich vorsichtiger geworden. Denn in der Liebe kann es genauso sein: Der Schmerz liegt ganz nah daneben…
Achterbahnmarathon
26. April 2010 um 01:27 Uhr
An diesem sonnigen Sonntag besuchten wir (über 20 Leute) den Europa-Park, der dieses Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiert. Erstaunlicherweise war der Besucherandrang trotz des frühlingshaften warmen Wetters und den Schulferien sehr gering. Diese Chance nutzen wir und fuhren (aufgeteilt in zwei Gruppen) eine Achterbahn nach der anderen. Es war einfach ein grandioser Tag und wir hatten mega Spass zusammen. Danke an alle, die dabei waren!
Böögg-Grillieren 2010
24. April 2010 um 23:53 Uhr
Letzten Montag war in Zürich das traditionelle Sechseläuten. An der Bööggverbrennung war ich allerdings nicht – ich musste arbeiten. Abends traf ich aber dann ein paar Freunde auf dem überfüllten Sechseläutenplatz zum grillieren. Kohle hatte es ja genug vom Schitterhaufen. Der Abend war noch sehr gemütlich, wie auf ein paar Bildern zu sehen ist.
Anmeldung beim RAV
um 23:37 Uhr
Die behandeln dich wie den letzten Scheissdreck und geben Dir das Gefühl, dass Du selbst schuld bist, dass du arbeitslos bist. Aber da musst du durch…
Solche Aussagen hab ich schon von Leuten gehört, die beim RAV (Regionale Arbeitsvermittlung) waren. Nachdem mir aus wirtschaftlichen Gründen Ende März gekündigt wurde, war es nun an der Zeit, sich beim RAV anzumelden. Auch wenn ich sehr zuversichtlich bin, dass ich innerhalb meiner Kündigungsfrist einen Job finde, wollte ich Nummer sicher gehen. Falls ich keinen Job finde, bekomme ich nun 70% meines Einkommens von der Arbeitslosenkasse (falls alles reibungslos abläuft).
Die Anmeldung verlief problemlos. Ich musste in einem kleinen Büro platz nehmen. Eine Dame um die 50 betrat den Raum und setzte sich ohne Begrüssung hin. Erst auf mein “Grüezi” kam auch etwas aus ihrem Munde. Da ich mich vorgängig über die Website informiert hatte, brachte ich alle benötigten Unterlagen mit. Nach einer halben Stunde waren die ersten Formalitäten erledigt. Am darauffolgenden Tag hatte ich einen Termin bei meinem Personalberater. Dieser war noch recht sympatisch und zeigte auch Interesse an meiner Tätigkeit und gab mir ein paar Tipps für die Stellensuche bzw. was ich bei meinen Bewerbungsunterlagen noch verbessern sollte. Eine Woche später hatte ich dann noch die obligatorische Infoveranstaltung. Eine junge Dame zeigte uns die Pflichten auf die wir haben, um Arbeitslosengeld beziehen zu können. Die Vorstellungsrunde hätte man sich jedoch sparen können (warum andere arbeitslos sind interessiert mich wenig). Und auch die Gruppenarbeit war schon das Höchste und hätte man sich sparen können.
Nun hab ich alle Infos und den grössten Teil des Papierkrams ist erledigt. Ob ich das RAV noch beanspruchen werde, wird sich zeigen. Nächste Woche hab ich ersteinmal ein neues Vorstellungsgespräch in einer Agentur…
