Sexy Lederoutfit

2. September 2010 um 17:45 Uhr

Wenn man älter wird, kommt man auf Ideen, etwas neues auszuprobieren. Oder liegt es eher daran, dass ich wegen meinen vielen Ferien anfange zu experimentieren?

Es gibt ja einige Fetischrichtungen, von Sportgear, Skater über Unterwäsche, Sneakers & Socks bis Uniformen und Anzüge. Mich hat Leder schon immer etwas fasziniert, angefangen mit den Lederbändchen, die ich schon seit Jahren trage. Und seit ich auch Freunde aus dieser Szene habe, dachte ich mir, warum nicht mal über den eigenen Schatten springen und was neues ausprobieren? So ging ich gestern mit Martin, mit dem ich kürzlich im Rage war, in die Männerzone und kleidete mich von Kopf bis Fuss ein. Angefangen mit einem Harness, Ober- und Unterarmbänder, Lederhosen mit Gürtel und Boots – 14 Loch (für die Experten). Das Ganze hat mich ein Vermögen gekostet. Aber dafür ist es qualitativ gute Ware, die viele Jahre halten kann. Jetzt darf die nächste Fetischparty kommen. Ich bin dabei.

Im Facebook hab ich eigentlich sehr viele positive Reaktionen erhalten (einige hätten es zwar nicht von mir gedacht, finden es aber cool). Leider sind in der Szene eher ältere Generationen vertreten. Auf diesem Weg möchte ich auch die jüngeren Leute ansprechen, mal was neues auszuprobieren.

Im Sektor C

28. August 2010 um 14:47 Uhr

Der Regen prasselt heftig auf das kleine Vordach. Durch die dunkle Nacht nähern sich Männer, die das Gebäude betreten. Drinnen steht bei schummrigem Licht ein älterer Herr hinter Gitterstäben und verkauft Eintritttickets. Im Raum stehen Fässer. Durch eine grosse Tür, die sich auf beide Seite öffnet gelangt man in einen Vorraum mit Schliessfächern, durch eine weitere Doppeltür in einen grösseren Raum mit einer Bar. Hier stehen ein paar Typen rum, kaum jemand spricht. Über Boxen trönt Techno-Sound. Ein paar wenige sitzen an der Bar und trinken ein Bier. Neben einer Salontür sieht man durch eine Glasscheibe in einen weiteren dunklen Raum mit einer Lounge aus Lederpolstern, in dem geraucht wird. Ein Seitengang führt zu Pissoirs. Über Treppen gelangt man in eine untere Etage. Ein grosser Raum, der durch die Metallstangen etwas an eine Baustelle erinnert, leicht neblig. Hier hat es ebenfalls eine Bar. An Displays laufen überall Fetischpornos und der Barmann steht etwas gelangweilt rum. Wo sind all die Gäste? Durch ein Labyrinth von schwarzen Wänden gelangt man in weitere kleinere Räume, die zum Teil abschliessbar sind. In einem Raum befinden sich eine Art Hängematte – Sling genannt – in einem anderen ein Andreaskreuz mit Schnallen. In den Gängen brennt noch schummrigeres Licht als an den Bars und teilweise muss man sich bei den verwinkelten Durchgängen vortasten. Hier in den Gängen stehen einige Typen rum. Hinter einer Tür hört man ein stöhnen. Durch einen weiteren Gang gelangt man in einen grösseren, sehr dunklen Raum, in dem sich viele Männer aufhalten. Einige gehen zur Sache, andere beobachten nur. Es liegt ein ätzender Geruch von Poppers in der Luft. Zwei Stockwerke weiter oben ein ähnliches Bild. Jedoch gibt es hier eine Tür, die sich nur auf Knopfdruck öffnet. Nur im entsprechendem Outfit – je nach Abend variierend – bekommt man Einlass in den Sektor C. Hier befindet sich ebenfalls eine kleine Bar mit ein paar Hockern, einer Ledereckbank und Tischen. Die Wände sind mit Gitterstäben oder gar Käfigen geschmückt. Durch schwarze herunterhängende Lamellen gelangt man in ein ähnliches dunkles Labirinth wie im Untergeschoss. Nebst Slings und Andreaskreuz findet man in einem grossen Raum auch eine Art Zahnarztstuhl vor mit zwei Gabeln (für die Beine). Es ist düster und irgendwie fehlt hier nur noch Operationsbesteck, damit der Ort einem blutigen Horrorstreifen gleicht. Doch auch hier stehen Typen in den Gängen. Die einen knutschen rum, andere haben Oralsex. Weiter gehts in einen gekachelten Raum, der einem Badezimmer ähnlich ist. Hier steht eine grosse Badewanne (ohne irgendwelchen Wasseranschlüssen). Ein Ort, an dem in manchen Nächten gewisse Sexualpraktiken durchgeführt werden. Es folgen weitere kleinere abschliessbare Räume mit Gucklöchern und Gloryhols. Wo bin ich hier gelandet? Ich befinde mich in einem Cruise-Club auf 3 Etagen im Industrial Style, ich befinde mich in einem Gaysexclub, ich bin im Rage.

Eigentlich hatte ich schon seit Monaten davon gesprochen, diesen Club aufzusuchen, um zu sehen, was dort abgeht. Nachdem ich vor einer Woche die Schaumparty abgesagt hatte, ging ich letzte Nacht mit Martin – der stundenweise dort arbeitet – mit. Der Themen-Abend war Sportwear – und so waren auch alle wie Sportler gekleidet, ob in Adidas-Hosen oder kompletten Fussballdress. Schon von der Homepage wusste ich, dass es dort eher düster sein wird. Der Sound und die Atmosphäre an der Bar vermittelte aber ein anderes Bild. Wir tranken zuerst gemütlich ein Bier, danach zeigte mir Martin die Räumlichkeiten. Etwas schüchtern folgte ich ihm auf Schritt und Tritt. Dann traf ich sogar auf bekannte Gesichter. Einen hatte ich vor über einem Jahr in der Heldenbar kennengelernt. Er schleppte mich dann ab in die dunklen Gängen. Hier lernte ich Typen von einer anderen Seite her kennen… Erst in den frühen Morgenstunden traf ich wieder auf Martin, der sich auf den Heimweg machte. Ich trank an der Bar noch eine Cola und wartete, bis die Stunde rum war und der Shuttle-Bus fuhr. Doch soweit kam es nicht. Ich lernte ein Paar kennen, welches ich im BodyPump schon einige Male gesehen hatte. Dazu gesellte sich ein blonder muskulöser Kerl, der mir den ganzen Abend schon aufgefallen war. Zu viert verliessen wir dann auch den Club und fuhren mit dem Auto zum McDrive. Wir hatten es mega lustig zusammen. Und morgens um 5 Uhr hatte ich die 3 Jungs dann bei mir zu Hause, wo es nicht nur beim Hamburger und Pommes essen blieb…

Nach Jahren im Verkehrshaus

27. August 2010 um 14:49 Uhr

Am Dienstag war ich mit Philipp nach Jahren mal wieder im Verkehrshaus in Luzern.

Das Verkehrshaus zeigt erlebbar und abwechslungsreich die Entwicklung des Verkehrs und der Mobilität sowie die Funktionsweise der Kommunikation. Schweizweit einmalige Attraktionen wie das Filmtheater, das Planetarium und die Swissarena, wie auch das Hans Erni Museum und viele weitere Angebote lassen den Besuch zum Erlebnis werden.

Wer wie ich als Kind das letzte Mal im Verkehrshaus war, lohnt sich ein Besuch bestimmt. Nebst viel Altbekanntem gibt es auch einige Neuigkeiten zu entdecken. Sehr modern ist z.B. die Media-Factory. Hier versuchte ich mich als 10vor10-Moderator, scheiterte aber kläglich, wie man im Video sehen kann.

Versuch als 10vor10-Moderator Philipp navigiert ein Flugzeug Das Haus mit den Verkehrstafeln Auch Flo versuchts mit dem Joystick

Mit Familie auf hoher See

22. August 2010 um 23:41 Uhr

Heute war meine Mutter und meine zwei Brüder mit Freundin bzw. Frau und Kind (mein 2-jähriger Göttibub) bei mir in Zürich zu Besuch. Ein herrlicher Sommertag für einen kleinen Ausflug: Gemeinsames Mittagessen in einer Pizzaria am Limmatquai und danach eine kleine Schiffrundfahrt auf dem Zürichsee. Dies war einer der wenigen Tagen, an denen noch die ganze (fast ganze) Familie zusammen was unternahm. Schön wars.

Das Geheimnis vom Sonnenblumenfeld

19. August 2010 um 22:28 Uhr

In den letzten Wochen hab ich es mit verschiedenen Freunden immer wieder an den gleichen Ort geschafft: Zum Sonnenblumenfeld auf dem Zürichberg (in der Nähe vom Zoo). Ihr müsst wissen, ich liebe Sonnenblumen…

Flo am 28.07.2010 Adi und Flo am 28.07.2010 Regen: 28.07.2010 Adi, Flo und Paddy am 03.08.2010 Flo am 03.08.2010 Ralf und Flo am 17.08.2010 Sonnenblumen sehen besser am 03.08.2010

Party zur Streetparade

18. August 2010 um 19:27 Uhr

Nachdem ich am Samstagmorgen eine Sturmwarnung per SMS erhalten habe, entschloss ich mich, nicht zur Streetparade zu gehen – obwohl der Regen bis am Abend fern blieb. Gegen Mitternacht überredet mich aber Ralf dazu, an eine Party ins Volkshaus mitzukommen. Hier stieg die Labyrinth Réunion Party, die einfach der Hammer war – toller Sound mit Auftritt von Cosmicdrums. So tanzten wir bis in die frühen Morgenstunden.

Orange Night – Kino unter Sternschnuppen

16. August 2010 um 23:38 Uhr

Mutig besuchte ich mit Dani und Achim am Freitag das OrangeCinema am Zürichhorn. Mutig, weil wir an einem Freitag den 13. ein Open-Air-Kino besuchten ohne zu wissen, was für ein Film läuft. Auf dem Programm stand die Orange Night, in der ein Überraschungsfilm gezeigt wurde.

Nachdem wir bereits über 2 Stunden vor Filmbeginn die Sitzplätze reservierten, wurden wir kulinarisch verwöhnt – zu Gourmet-Preisen. Der Veranstalter bzw. Werbepartner offerierte aber immerhin ein Gläschen Prosecco und (wie immer) ein Glace. Bei der kurzen Ansprache wurde dann verraten, dass ein Liebesfilm gezeigt wird. “Oh nein”, dachte ich, Liebesfilme mag ich nicht so. Vorallem wenn es um Beziehungsstress geht – das hab ich selbst schon genug oft miterlebt. Schon der Titel The Juliet Letters – Briefe an Julia lies nichts gutes heissen. Doch es kam ganz anders. Es war eine rührende Gesichte über eine Frau, die nach über 50 Jahren auf die Suche nach ihrem Romeo Lorenzo war. Die rührende Story ging dem einen oder anderen Kinobesucher schon ans Herz.

Ich genoss die Atmosphäre des Open-Air-Kinos direkt am Zürichsee unter sternenklarem Himmel (ja, es regnete dieses Jahr nicht). Zudem sass ich zwischen zwei lieben Jungs und erhaschte während dem Film sogar eine Sternschnuppe…

Entdeckungsreise durch den Zoo Zürich

15. August 2010 um 23:16 Uhr

Obwohl es die Tiere gewohnt sind und teilweise schon seit Geburt in einem Zoo leben, denke ich bei jedem Zoobesuch:

Tiere haben es viel schöner in freier Wildbahn.

Trotzdem ist es schön, den Tieren zuzuschauen und immer wieder etwas neues zu entdecken. So bin ich kürzlich mit Freunden im Zoo Zürich gewesen. Das Higlight bleibt nach vie vor die Masoala-Regenwald-Halle. Wenn man sich hier etwas Zeit nimmt, entdeckt man die verschiedensten Tieren, die teilweise gut getarnt oder versteckt sind.

Neuen Job

7. August 2010 um 22:02 Uhr

Nun ist es offiziell: Ich hab einen neuen Job per 1. November 2010. Über die neue Herausforderung in einer Werbeagentur freu ich mich sehr.

1 Wochenende, 3 Partys

5. August 2010 um 14:44 Uhr

Am vergangenen Wochenende war viel los und zum Glück spielte auch das Wetter perfekt mit.

Am Freitagabend war ich in Basel zu Michis traditionellem Grillfest. Mit den Baslern herrscht wie jedes Jahr gute Stimmung. Nur blöd, dass ich die meisten Namen von ihnen immer vergesse, sie aber meinen nicht.

Flo, Michèle, Marcel Jürg\'s Bowle Himbeer-Bowle Michis Gäste Michis Gäste


Am Samstag gings weiter in den Europa-Park zur Sommernachtsparty – dem Highlight des Jahres. Nebst vielen Events erwartete uns Achterbahnfahren bis nach Mitternacht, einem ganz speziellem Feeling. Übernachtet wurde im Tipidorf. Ein einmaliges Erlebnis, das einmalig bleiben wird, denn die Europa-Park-Hotels werden von uns schon bevorzugt (wenn Sie nicht ausgebucht sind).

Euromaus-Statue Tipidorf im Europa-Park Tipidorf im Europa-Park Michelle, Roman, Corinne, Peter, Roland, Flo Tipidorf im Europa-Park Tipidorf im Europa-Park Tipidorf im Europa-Park Tipidorf im Europa-Park Sommernachtsparty im Europa-Park Sommernachtsparty im Europa-Park


Am Sonntag gings zurück nach Zürich an die 1.-August-Feier von Sascha und Malik. Die beiden Gastgeber sorgten um das laibliche Wohl ihrer Gäste von A bis Z. Nach dem gemütlichen Zusammensitzen auf der Terrasse wurden im Fackelschein Raketen gezündet. Ein paar wenige nahmen danach noch ein Bad im Glattparker See.

Mit Feuerwerk ausgerüstet Feuerwerk im Glattpark Feuerwerk im Glattpark Feuerwerk im Glattpark Bester Gastgeber: Malik

Vielen Dank an Alle für das tolle Wochenende!