31. Mai 2010 um 00:17 Uhr

Adrian und seine Katze Vivienne (die ich zum Star des Abends erkronte), luden mich und Marco zum diesjährigen Eurovision-Songcontest-Abend ein (Impressionen im nachfolgenden Filmchen). Mein klarer Favorit war Dänemark: Chanée & N’Evergreen – In A Moment Like This. Dieses Jahr hatte ich die Songs vorgängig nicht gehört. Umso überraschter war ich über den Sieg von Deutschlands: Lena – Satellite. Doch ich gönne es der kleinen Göre Lena.

27. Mai 2010 um 23:47 Uhr

Heute hab ich mich so einiges gefragt…
- Warum ist der Sommer vom Pfingstwochenende schon wieder verschwunden?
- Warum kosten Cherry-Tomaten das dreifache von normalen Tomaten?
- Warum hab ich eine Pick-Post-Adresse (Lieferung an eine Tankstelle) und muss das Paket auf meiner Hauptpost abholen?
- Warum können Pakete aus Deutschland nicht mit der Deutschen Post verschickt werden, aber mit DHL (= höhere Zollgebühren)?
- Warum bin ich müder, obwohl ich mehr schlafe als auch schon?
- Warum bekommt man Geburtstagsgeschenke eingeschrieben retour?
- Warum macht die Schweiz noch am Eurovision Songcontest mit?
P.S. Wenn jemand an der abgebildeten Tasche Interesse hat (zum behalten, nicht um teuer zu verkaufen), darf sich bei mir melden.
26. Mai 2010 um 01:24 Uhr
Ende März hab ich mir noch gesagt, dass ich leicht einen neuen Job finden werde, der mir gefällt. Trotzdem meldete ich mich beim RAV an. Nun ist es Ende Mai und ich stehe immer noch ohne neuen Job da. Zu sehr war ich guter Hoffnung, dass es mit diesem Stellenangebot klappt. So hab ich mich in den letzten Wochen auch nicht mehr für andere Jobs beworben. Wieder mache ich die Erfahrung, dass es doch nicht so einfach ist, eine neue Stelle zu finden, auch wenn ich bei einer Absage immer wieder hören muss, dass ich mit meinen Qualifikationen leicht etwas finden werde. So leicht ist es aber in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr. Doch ich werd nicht aufgeben und meine Bewerbungen intensivieren. Irgendwann wird es klappen. Und dazwischen versuch ich die Gelegenheit zu nutzen, auch den Sommer etwas zu geniessen.
24. Mai 2010 um 23:05 Uhr
21. Mai 2010 um 23:16 Uhr

Heute war ein spezieller Tag, heute war mein letzter Arbeitstag. Vor zwei Monaten wurde mir aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Nach fast 3 Jahren Jumbo-Flyer layouten geht auch diese Ära zu Ende.
Rückblickend war es eine gute Zeit, die ich in dieser Firma verbrachte, auch wenn nicht immer alles so lief, wie man es sich vorstellte. Aber sind wir mal ehrlich, in welcher Firma läuft alles schon perfekt? Das schwerste war heute der Abschied von den Arbeitskollegen, vorallem von jenen, die ich sehr mochte. Es ist halt schon so, dass man mit jenen mehr Zeit verbrachte, als z.B. mit der eigenen Familie. Doch vorausschauend freu ich mich auch auf eine neue Herausforderung, die ich hoffentlich bald in Angriff nehmen kann.
Als ich dann an der Bushaltestelle stand, auf das Firmengebäude zurückblickte und die letzten Zeilen meines (guten) Arbeitszeugnis las, hatte ich schon noch ein bisschen ein komisches Gefühl…
[...] Wir wünschen ihm für seine weiter berufliche, sowie private Zukunft alles Gute und danken ihm für die Arbeit und den Einsatz, die er für die Firma [...] geleistet hat.
Amen.
19. Mai 2010 um 19:38 Uhr
Bei der Suche nach einem neuen Job kommt es mir schon wie in einem Casting alla Deutschland sucht den Superstar vor. Aus 100 Bewerbungen werden 5 Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Von den 5 kommen 3 weiter und werden zu einem Probearbeitstag in die Firma eingeladen. – Und soweit hab ich es bei einer Werbeagentur in Zürich geschafft. Ich rechne meine Chancen recht gut, da ich mich mit den Damen dort schon sehr gut verstehe. Zudem ist eine Mitarbeitern eine ehemalige Arbeitskollegin von mir. Sie konnte von anfang an ein gutes Wort für mich einlegen. Nach dem Probearbeitstag wird nun nächste Woche entschieden, wer von den 3 den Job bekommt. Da kann ich nur noch sagen: “Daumen drücken”, denn der Job würde mir noch gefallen.
16. Mai 2010 um 19:54 Uhr

Das Leben besteht nicht nur aus Parties. So war ich an Auffahrt eingeladen mit Christian und ein paar Freunden ein klassisches Konzert vom Männerchor Zürich und Schmaz – Schwuler Männerchor Zürich zu besuchen. Das Konzert erinnerte mich ein wenig an die Zeit, als ich noch Altblockflöte spielte und selbst an Konzerten auftrat (natürlich im viel kleineren Rahmen). Und ich dachte ich auch an meine Oma. Ihr hätte so ein Konzert sicher sehr gefallen. Wir jungen Männer hatten teilweise jedoch etwas mit der Müdigkeit zu kämpfen. Es war aber trotzdem schön, den zwei Chören mit gut 100 Leuten und einem Orchester der Musik von Igor Strawinsky und Felix Mendelssohn zu lauschen.
um 19:18 Uhr

Vor einer Woche war die White Party, bei der es sehr spät bzw. recht früh am Sonntagmorgen wurde, bis ich zu Hause war. Und auch gestern zog es mich statt ins Bett auf den Dancefloor. Im Lotus war Shaft – Männernacht.
Alkohol, Drogen, Sex und geiler Sound sind immer Thema an solchen Parties. Doch man kann gut auf das eine oder andere verzichten. Dafür ist jeder genug alt zu entscheiden, was für einem als richtig erscheint. Für mich reicht die Tanzfläche, wo ich mich den Beats hingeben kann und geniesse die Blicke und Anmachversuche anderer. Zweitgenanntes verschärft sich in den frühen Morgenstunden. Dann verschwinden immer mehr Pärchen in den oberen Stock oder verlassen den Club. Schliesslich landet man bei einem Typen zu Hause. Vor Müdigkeit läuft aber selten noch was im Bett. Stunden später wacht man auf und fragt sich: “Was mach ich eigentlich hier?”. Egal wie die Partynacht endet, der ganze Sonntag ist sowieso futsch, weil man viel zu müde ist oder verkatert ist. Die Klamotten sind zwar nicht mehr verraucht, aber Geld hat man trotzdem genug liegen lassen.
Aber das mit dem Partytiger (wie letzten November) lassen wir mal bleiben. Ich brauche das nicht jedes Wochenende.
15. Mai 2010 um 00:30 Uhr
Ganz genau weiss ich, wie es ist, wenn man sich einer Person öffnet, sich ihr anvertraut, sie mit der Zeit lieb bekommt. Doch aus irgendwelchen Gründen findet man doch nicht zusammen und dann muss man einen Schlussstrich ziehen. Dies war letzen Mai so, im August wieder und im März dieses Jahres ein drittes Mal. Und jedes Mal war ich überzeugt, dass es der Richtige war, wie z.B. hier.
Bereits einen Tag nach meiner Trennung Ende März lernte ich an einer Wohnungseinweihungsfeier einen neuen Mann kennen. Daraus entwickelt sich etwas mehr als nur eine normale Freundschaft. Doch ich schaltete auf Rot, liess ihn nicht zu Nahe an mich ran. Warum? Weil ich Angst hatte, dass mir das gleiche Schicksal widerfahren könnte wie die Monate davor.
Über die Ängste einer Beziehung schrieb ich schon hier einmal oder auch hier. Ist es nicht verwunderlich, dass ich mir eine Schutzmauer aufbaue und nichts mehr an mich ranlasse und zu diesem oder auch diesem Entschluss komme?
Trotzdem hatte ich die letzten Woche eine schöne Zeit mit ihm. Wir haben immer mal was zusammen unternommen, konnten gut miteinander reden und hatten Spass zusammen. Ich hatte schon lange keinen solchen Menschen mit so einer positiven optimistischen Einstellung kennengelernt. Jemand, der eigentlich immer fröhlich ist. Und ich? Ich war immer wieder launisch. Doch er war die ganze Zeit für mich da. Er war da, als ich noch wochenlang über meine letzte Beziehung trauerte. Er war da, als ich den totalen Anschiss hatte weil man mir den Job gekündigt hatte. Er hatte mich verwöhnt mit einem schönen Osterbrunch, mir Oster-Smiley-Glocken zur Aufmunterung geschenkt und mit vielen anderen Kleinigkeiten gezeigt, wie sehr er mich mag. Zudem zeigte er mir gegenüber immer volles Verständnis. Und ich? Ich zog immer wieder die Handbremse, wenn ich merkte, dass er mir gefühlsmässig näher kam. Ich konnte mich ihm nicht öffnen. Und jetzt? Jetzt ist er weg und ich bin wieder ganz alleine. Und alleine bin ich glücklich schrieb ich hier. Doch ich setz jetzt schon ein Fragezeichen dahinter.
14. Mai 2010 um 20:57 Uhr